Blaulicht
Leer, Emden & Ostrhauderfehn: Körperverletzungen, Köderfund, Vandalismus, Gefährdung von Feuerwehrkräften und mehrere Verkehrsdelikte
Die Polizeiinspektion Leer/Emden berichtet am 16.03.2026 über eine ganze Reihe von Einsätzen, die von Körperverletzungen über gefährliche Köderfunde bis hin zu Verkehrsstraftaten und einer Unfallflucht reichen. Mehrere Vorfälle ereigneten sich in Leer, Emden und Ostrhauderfehn, wo unterschiedliche Formen von Sachbeschädigungen und riskantem Verhalten im Straßenverkehr die Einsatzkräfte beschäftigten.
In der Nacht zu Sonntag kam es in Leer zu einer Auseinandersetzung in einer Discothek im Windelkampsweg. Gegen 03:10 Uhr versuchte ein 55‑jähriger Mann, einen 19‑Jährigen zu schlagen. Der Angriff misslang, und der ältere Mann beruhigte sich kurz darauf wieder, bevor er von der Polizei vom Gelände begleitet wurde. Die Hintergründe des Streits sind bisher unklar.
Für Aufsehen und Besorgnis sorgte ein Fund in der Emder Uferstraße: Eine 32‑jährige Frau entdeckte dort am 09.03.2026 ein golfballgroßes rohes Hackfleischbällchen, in dem Tackernadeln steckten – offenbar ein Köder, der für Tiere gefährlich hätte werden können. Weitere Köder wurden nicht gefunden, dennoch bittet die Polizei um Hinweise auf mögliche Täter, um erneute Vorfälle zu verhindern.
Ebenfalls in Emden wurde die Polizei am frühen Sonntagmorgen gegen 01:25 Uhr zu einer Bar am Neuen Markt gerufen. Dort war es zu Streitigkeiten zwischen einem 27‑jährigen Mann und weiteren Personen gekommen. In der körperlichen Auseinandersetzung stürzte der 27‑Jährige und prallte mit dem Kopf gegen einen Barhocker, wodurch er eine Platzwunde erlitt. Anschließend setzte er Tierabwehrspray ein, verletzte damit jedoch niemanden. Er wurde durch den Rettungsdienst versorgt, und die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren ein.
In Ostrhauderfehn wurde am Sonntagabend gegen 17:40 Uhr die Beschädigung eines Bushaltestellenhäuschens in der Hauptstraße gemeldet. Unbekannte Täter hatten die Verglasung zerstört, der Schaden wird auf einen mittleren dreistelligen Betrag geschätzt. Hinweise auf die Täter liegen bislang nicht vor.
Nur wenige Minuten zuvor kam es ebenfalls in Ostrhauderfehn zu einer Gefährdung von Einsatzkräften. Die Feuerwehr hatte in der Straße Idafehn‑Süd eine Vollsperrung eingerichtet, als ein 43‑jähriger Daimler‑Benz‑Fahrer die Absperrung trotz deutlicher Verkehrsleitkegel durchfuhr. Dabei wurden zwei Feuerwehrleute gefährdet und ein Kegel beschädigt. Gegen den Mann läuft nun ein Strafverfahren.
In Emden ereignete sich am Sonntagabend ein weiterer schwerwiegender Vorfall: Eine 43‑jährige Fahrerin eines Ford‑Wohnmobils kam in der Gorck‑Fock‑Straße nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Der 61‑jährige Beifahrer wurde leicht verletzt, und am Fahrzeug entstand ein Schaden im höheren vierstelligen Bereich. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,91 Promille, woraufhin der Führerschein der Frau sichergestellt und eine Blutentnahme veranlasst wurde. Die Polizei sucht Augenzeugen des Unfalls.
In der Nacht zum Montag wurde erneut ein Pkw in Ostrhauderfehn beschädigt: Am Smart Fortwo Coupé eines Anwohners wurde zwischen Sonntagmittag und Montagmorgen die Beifahrerscheibe eingeschlagen. Der Schaden liegt im mittleren dreistelligen Bereich, Hinweise auf den Täter fehlen noch.
Schließlich meldete die Polizei am Montagmorgen gegen 07:15 Uhr eine Verkehrsunfallflucht an der A31‑Auffahrt Emden‑Ost. Neben der Fahrbahn war die Berme großflächig aufgewühlt, und an einer Schutzplanke zeigte sich frischer Schaden. Das verursachende Fahrzeug konnte bislang nicht ermittelt werden. Die Polizei bittet auch hier um Hinweise.
Für Hinweise: Polizei Leer 0491‑976900 | Polizei Emden 04921‑8910 | Polizei Rhauderfehn 04952‑9230
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Redaktion: LeserECHO Emden
Quelle: Polizeiinspektion Leer/Emden (ots)
Blaulicht
Ostrhauderfehn: Unfall mit 2,28 Promille – Hundehalterin in Weener zu Boden gestoßen
Eine Autofahrerin hat in Ostrhauderfehn eine Ampelanlage beschädigt und sich anschließend unerlaubt vom Unfallort entfernt. Bei einer späteren Kontrolle ergab ein Atemalkoholtest 2,28 Promille. In Weener sucht die Polizei Zeugen, nachdem eine 67-jährige Hundehalterin auf einem Supermarktparkplatz zu Boden gestoßen und leicht verletzt worden ist. Darüber berichtet die Polizeiinspektion Leer/Emden in ihrer Mitteilung vom 4. November 2026.
Ostrhauderfehn – Fahrerin beschädigt Ampel und entfernt sich vom Unfallort
Am 3. November 2026 gegen 19:45 Uhr wollte eine 31-jährige VW-Fahrerin von der Hauptstraße in Ostrhauderfehn in die 1. Südwieke abbiegen. Dabei touchierte und beschädigte sie nach Polizeiangaben eine Ampelanlage. Anschließend entfernte sie sich unerlaubt vom Unfallort.
Im Rahmen polizeilicher Maßnahmen konnten Beamte die Frau kontrollieren. Dabei ergaben sich Hinweise auf eine Alkoholisierung. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,28 Promille. Die Polizei veranlasste eine Blutentnahme und stellte den Führerschein der 31-Jährigen sicher.
Gegen die Frau wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Die Schadenshöhe steht noch nicht fest. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.
Weener – 67-Jährige nach Streit auf Parkplatz leicht verletzt
Auf dem Parkplatz eines Lebensmittelmarktes an der Mühlenstraße in Weener kam es am 2. November 2026 zwischen 15:45 und 17:00 Uhr zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Hundehaltern.
Nach bisherigen Erkenntnissen hielt sich eine 67-jährige Frau mit ihrem Hund auf dem Parkplatz auf, als sie mit einem bislang unbekannten Mann in einen verbalen Streit geriet. Im weiteren Verlauf soll der Mann die Frau zu Boden gestoßen haben. Sie stürzte und erlitt leichte Verletzungen. Anschließend entfernte sich der Unbekannte mit seinem Hund vom Parkplatz.
Der Mann wird als groß und kräftig beschrieben. Er hatte rötliche Haare und einen Bart. Angaben zu seiner Bekleidung liegen nicht vor. Bei seinem Hund soll es sich um einen kleinen Mischling mit hellbraunem Fell gehandelt haben.
Die Polizei bittet Zeuginnen und Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise zu dem beschriebenen Mann geben können, sich bei der Polizeistation Weener unter 04951–914820 zu melden.
Dienststellenverzeichnis
Polizei Leer 0491–976900
Polizei Emden 04921–8910
Autobahnpolizei Leer 0491–960740
Polizeistation Borkum 04922–91860
Polizeistation Bunde 04953–921520
Polizeistation Filsum 04957–928120
Polizeistation Hesel 04950–995570
Polizeistation Jemgum 04958–910420
Polizeistation Moormerland 04954–955450
Polizeistation Ostrhauderfehn 04952–829680
Polizeistation Rhauderfehn 04952–9230
Polizeistation Uplengen 04956–927450
Polizeistation Weener 04951–914820
Polizeistation Westoverledingen 04955–937920
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Redaktion: LeserECHO Emden
Quelle: Polizeiinspektion Leer/Emden (ots)
Blaulicht
Emden: Trösteteddys für Einsatzfahrzeuge – Deutsche Teddy-Stiftung übergibt emotionale Ersthelfer an Polizei und Rettungsdienst
Verkehrsunfälle, schwere Brände, häusliche Notfälle oder das Miterleben von Straftaten stellen für Kinder tiefgreifende Ausnahmesituationen dar. Um jungen Betroffenen in solchen Momenten akuter Angst und Verunsicherung sofort beizustehen, führen Polizei und Rettungsdienst im Einsatzgebiet künftig erneut sogenannte Trösteteddys mit sich. Ermöglicht wird dies durch eine Spendenübergabe der Deutschen Teddy-Stiftung an die Einsatzkräfte in Emden.
Emotionaler Anker bei Einsätzen: Kuscheltiere helfen Kindern bei der Krisenbewältigung
Die kleinen Stofftiere fungieren bei Notfalleinsätzen als gezieltes psychologisches Hilfsmittel für Einsatzkräfte. Sie kommen zum Einsatz, wenn Polizeibeamtinnen, Polizeibeamte oder Rettungsdienstpersonal auf Kinder treffen, die sich in belastenden oder beängstigenden Lagen befinden. Dabei ist unerheblich, ob die Minderjährigen selbst unmittelbar zu Schaden gekommen sind oder das Geschehen als Zeugen miterlebt haben.
Die Trösteteddys dienen als greifbarer emotionaler Anker: Sie erleichtern es den Einsatzkräften, Ängste abzubauen, eine vertrauensvolle Kommunikation aufzubauen und den Kindern das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit zu vermitteln. Das Kuscheltier signalisiert den Heranwachsenden auf einfache, aber wirkungsvolle Weise, dass sie in der Krisensituation nicht allein gelassen werden.
Feierliche Übergabe am 10. November 2026 beim Rettungsdienst in Emden
Die offizielle Übergabe der Trösteteddys durch Vertreter der Deutschen Teddy-Stiftung an die Polizei Emden und den örtlichen Rettungsdienst findet am Dienstag, den 10. November 2026, um 14:30 Uhr statt. Veranstaltungsort ist das Gebäude des Rettungsdienstes Emden in der Hermann-Löns-Straße 12 (26721 Emden). Mit der Bereitstellung der Kuscheltiere stärkt die Stiftung die personelle und materielle Handlungsfähigkeit der Rettungskräfte bei der seelischen Betreuung von Kindern direkt am Einsatzort. Das gemeinsame Engagement unterstreicht den hohen Stellenwert, den der Schutz und die psychosoziale Fürsorge junger Menschen im Ernstfall einnehmen.
Polizei Leer 0491–976900
Polizei Emden 04921–8910
Autobahnpolizei Leer 0491–960740
Polizeistation Borkum 04922–91860
Polizeistation Bunde 04953–921520
Polizeistation Filsum 04957–928120
Polizeistation Hesel 04950–995570
Polizeistation Jemgum 04958–910420
Polizeistation Moormerland 04954–955450
Polizeistation Ostrhauderfehn 04952–829680
Polizeistation Rhauderfehn 04952–9230
Polizeistation Uplengen 04956–927450
Polizeistation Weener 04951–914820
Polizeistation Westoverledingen 04955–937920
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Redaktion: LeserECHO Emden
Quelle: Polizeiinspektion Leer/Emden (ots)




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