Neues aus Ostfriesland

Kli­ni­kum Leer unter­stützt Ukrai­ne: Kran­ken­haus­bet­ten für den guten Zweck gespendet

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Hol­ger Deh­ne und Ros­wi­tha Bra­ke, Hygie­ne­fach­kräf­te am Kli­ni­kum Leer, beim Ver­la­den der Kran­ken­haus­bet­ten für den Hilfs­trans­port in die Ukraine.

Huma­ni­tä­re Hil­fe aus Ost­fries­land: Kli­ni­kum Leer spen­det Kran­ken­haus­bet­ten für die Ukraine

Ein Zei­chen der Soli­da­ri­tät aus Ost­fries­land: Die Kli­ni­kum Leer gGmbH unter­stützt medi­zi­ni­sche Ein­rich­tun­gen in der Ukrai­ne mit einer groß­zü­gi­gen Spen­de. Ins­ge­samt 36 Bet­ten für Erwach­se­ne und sechs Kin­der­bet­ten aus den Häu­sern in Leer und Wee­ner wur­den an den Ver­ein hel­ping-hands e.V. über­ge­ben. Der gemein­nüt­zi­ge Ver­ein mit Sitz in Lathen orga­ni­siert den Trans­port in ukrai­ni­sche Kli­ni­ken, die drin­gend auf Unter­stüt­zung ange­wie­sen sind.

„Wir freu­en uns sehr über die­se groß­zü­gi­ge Spen­de. Die Bet­ten wer­den drin­gend benö­tigt und kom­men unmit­tel­bar in den Part­ner­kli­ni­ken vor Ort zum Ein­satz“, betont Ros­wi­tha Bra­ke, Hygie­ne­fach­kraft am Kli­ni­kum Leer und Mit­grün­de­rin von hel­ping-hands e.V.. Gemein­sam mit ihrem Kol­le­gen Hol­ger Deh­ne war sie am Tag der Ver­la­dung aktiv im Ein­satz, um die Bet­ten auf den Weg zu bringen.

Der Ver­ein hel­ping-hands e.V. wur­de bereits 1997 gegrün­det und zählt rund 50 ehren­amt­lich enga­gier­te Mit­glie­der. Seit Beginn des rus­si­schen Angriffs­krie­ges auf die Ukrai­ne hat sich der Fokus der Hilfs­or­ga­ni­sa­ti­on zusätz­lich auf die Ver­sor­gung geflüch­te­ter Ukrai­ne­rin­nen und Ukrai­ner in den Gemein­den Lathen und Dör­pen erwei­tert. Gleich­zei­tig lau­fen wei­ter­hin regel­mä­ßig Hilfs­trans­por­te in die vom Ver­ein betreu­ten Regio­nen in Ost­eu­ro­pa – dar­un­ter auch direk­te Lie­fe­run­gen in ukrai­ni­sche Krankenhäuser.

Mit der aktu­el­len Bet­ten-Spen­de leis­tet das Kli­ni­kum Leer einen wert­vol­len Bei­trag zur huma­ni­tä­ren Hil­fe und zeigt, wie regio­na­le Akteu­re Ver­ant­wor­tung über­neh­men – über Län­der­gren­zen hinweg.

 

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Pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung Stadt Leer Ost­fries­land — Alli­anz Geschäfts­stel­le Leer
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Dra­ma vor Bor­kum: Hava­rier­ter Auto­frach­ter „Tha­mes High­way“ zurück in Emden – Brand­ur­sa­che geklärt

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Foto: Kamer

Emden/Borkum. Es waren dra­ma­ti­sche Stun­den auf der Nord­see, die bei vie­len Erin­ne­run­gen an das Unglück der „Fre­mant­le High­way“ wach­rie­fen. Der 149 Meter lan­ge Auto­trans­por­ter „MS Tha­mes High­way“, der am Mon­tag­abend mit rund 1.300 Fahr­zeu­gen an Bord den Emder Hafen in Rich­tung Groß­bri­tan­ni­en ver­las­sen hat­te, muss­te nach einem Brand im Maschi­nen­raum manö­vrier­un­fä­hig vor Bor­kum ankern. Inzwi­schen liegt der Frach­ter wie­der sicher an einem Not­lie­ge­platz im Emder Bin­nen­ha­fen – und die Ermitt­ler haben die Ursa­che für das Feu­er geklärt.

Kurz nach dem Able­gen ent­deck­te die Besat­zung Flam­men im Maschi­nen­raum. Um eine Aus­brei­tung zu ver­hin­dern, traf die Crew eine schnel­le und ent­schei­den­de Maß­nah­me: Der Maschi­nen­raum wur­de luft­dicht ver­schlos­sen, um dem Feu­er den Sau­er­stoff zu ent­zie­hen. Damit soll­te ins­be­son­de­re ein Über­grei­fen auf die Ladung ver­hin­dert wer­den – dar­un­ter laut Anga­ben knapp 480 Elek­tro­au­tos.

Foto: Kamer

Unter schwie­ri­gen Bedin­gun­gen mit Wel­len­hö­hen von bis zu zwei Metern lief eine groß­an­ge­leg­te Ret­tungs- und Lösch­ar­beit an. Das Hava­rie­kom­man­do Cux­ha­ven koor­di­nier­te den Ein­satz von mehr als 60 Kräf­ten, vier Schif­fen und zwei Hub­schrau­bern. Spe­zi­ell aus­ge­bil­de­te Feu­er­wehr­teams aus Cux­ha­ven, Wil­helms­ha­ven und Emden wur­den per Heli­ko­pter auf das Schiff abge­seilt, um Glut­nes­ter zu bekämp­fen und den Brand end­gül­tig zu löschen. Erleich­te­rung gab es schnell in zwei Punk­ten: Alle 18 Besat­zungs­mit­glie­der blie­ben unver­letzt und nach ers­ten Erkennt­nis­sen tra­ten kei­ne Schad­stof­fe aus.

Brand­ur­sa­che: Riss in Kraftstoffleitung

Nach­dem zwei Schlep­per den Hava­ris­ten zurück nach Emden gebracht hat­ten, nah­men Sach­ver­stän­di­ge der Was­ser­schutz­po­li­zei die Ermitt­lun­gen auf. Das Ergeb­nis: Ein Riss in einer Kraft­stoff­lei­tung war Aus­lö­ser des Bran­des. Die­sel trat dem­nach wie ein fei­ner Sprüh­ne­bel aus und ent­zün­de­te sich an hei­ßen Maschi­nen­tei­len. Durch den hohen Druck soll sich der Riss wäh­rend des Brand­ge­sche­hens wei­ter ver­grö­ßert haben. Als mög­li­che Ursa­che wird Mate­ri­al­er­mü­dung ver­mu­tet. Der Maschi­nen­raum ist durch Feu­er und Ruß groß­flä­chig beschädigt.

Für die Her­stel­ler gibt es zumin­dest in Bezug auf die Ladung eine posi­ti­ve Nach­richt: Die Fahr­zeu­ge sol­len laut Poli­zei unver­sehrt geblie­ben sein. Den­noch hat die Berufs­ge­nos­sen­schaft Ver­kehr ein Aus­lauf­ver­bot ver­hängt. Fach­leu­te prü­fen nun, wel­che Repa­ra­tu­ren nötig sind. Die Arbei­ten dürf­ten nach Ein­schät­zung der Exper­ten min­des­tens eine Woche dauern.

Foto: Kamer

Poli­ti­sche For­de­run­gen nach stren­ge­ren Regeln

Der Vor­fall hat auch poli­ti­sche Debat­ten aus­ge­löst. Bor­kums Bür­ger­meis­ter Jür­gen Akker­mann zeig­te sich erschüt­tert über den erneu­ten Zwi­schen­fall in unmit­tel­ba­rer Nähe zur Insel und einer Gas­bohr­platt­form. Er for­dert deut­lich ver­schärf­te Sicher­heits­be­stim­mun­gen für gro­ße Frach­ter auf den Küs­ten­fahr­was­ser­stra­ßen – ins­be­son­de­re mit Blick auf den Schutz des Welt­na­tur­er­bes Wat­ten­meer.


Redak­ti­on: Lese­r­ECHO Emden

Quel­le: NDR.de

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„Du bist Demo­kra­tie.“ – Pari­tä­ti­scher Nie­der­sach­sen star­tet gro­ße Kam­pa­gne für Viel­falt und Teilhabe

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Bild: Der Pari­tä­ti­sche Niedersachsen

Emden/Hannover. Demo­kra­tie ist kei­ne Selbst­ver­ständ­lich­keit, son­dern lebt von den Men­schen, die sie aktiv gestal­ten. Unter die­sem Leit­satz hat der Pari­tä­ti­sche Wohl­fahrts­ver­band Nie­der­sach­sen e.V. die lan­des­wei­te Kam­pa­gne „Du bist Demo­kra­tie.“ ins Leben geru­fen. Ziel ist es, das Bewusst­sein für demo­kra­ti­sche Grund­wer­te wie Tole­ranz, Offen­heit und sozia­le Gerech­tig­keit zu stär­ken und das Enga­ge­ment inner­halb der Mit­glieds­or­ga­ni­sa­tio­nen – auch hier vor Ort in Emden – sicht­bar zu machen.

Als Wohl­fahrts­ver­band sieht der Pari­tä­ti­sche sei­nen Ein­satz für sozia­le Teil­ha­be untrenn­bar mit der Demo­kra­tie ver­bun­den. Die Kam­pa­gne soll zei­gen, dass sozia­le Ein­rich­tun­gen Orte des Mit­ein­an­ders sind, an denen Viel­falt täg­lich gelebt wird. Dabei sind alle gefragt: Haupt­amt­li­che, Ehren­amt­li­che, Nut­zer der Ange­bo­te sowie poli­tisch inter­es­sier­te Bür­ge­rin­nen und Bürger.

Mit­ma­chen und Gesicht zei­gen: Share­pics und Videos

Ein zen­tra­les Ele­ment der Kam­pa­gne ist die Betei­li­gung in den sozia­len Medi­en. Der Ver­band ruft dazu auf, per­so­na­li­sier­te Inhal­te zu erstel­len, um die Bot­schaft weit zu tra­gen. Unter dem Mot­to „Du bist Demo­kra­tie, weil…“ kön­nen Unter­stüt­zer Bil­der oder kur­ze Video­clips ein­sen­den, die dann im ein­heit­li­chen Kam­pa­gnen­de­sign auf Platt­for­men wie Insta­gram, Face­book und Tik­Tok ver­öf­fent­licht werden.

Beson­ders mar­kant: Auf den Fotos zei­gen die Teil­neh­men­den mit dem Fin­ger direkt in die Kame­ra, um die per­sön­li­che Anspra­che der Kam­pa­gne zu unter­strei­chen. Inter­es­sier­te Orga­ni­sa­tio­nen aus Emden kön­nen ihr Mate­ri­al direkt an den Lan­des­ver­band sen­den, um Teil der digi­ta­len Bewe­gung zu werden.

Kos­ten­lo­se Fort­bil­dungs­rei­he für Fachkräfte

Pas­send zur Kam­pa­gne bie­tet der Pari­tä­ti­sche in Koope­ra­ti­on mit der „Mobi­len Bera­tung Nie­der­sach­sen gegen Rechts­extre­mis­mus“ eine kos­ten­lo­se Online-Fort­bil­dungs­rei­he an. Die­se rich­tet sich an päd­ago­gi­sche Fach­kräf­te und Mul­ti­pli­ka­to­ren, die im All­tag mit dis­kri­mi­nie­ren­den Äuße­run­gen oder rechts­extre­men Hal­tun­gen kon­fron­tiert werden.

Bild: Der Pari­tä­ti­sche Niedersachsen

Die Ter­mi­ne im Überblick:

  • 27.01.2026: Umgang mit dis­kri­mi­nie­ren­den Äuße­run­gen im päd­ago­gi­schen Alltag.
  • 24.02.2026: Umgang mit rech­ten Dif­fa­mie­run­gen in der Öffentlichkeit.
  • 17.03.2026: Umgang mit rechts­extre­men Hal­tun­gen bei Eltern und Angehörigen.

Die Work­shops bie­ten einen geschütz­ten Raum für Erfah­rungs­aus­tausch und die Erar­bei­tung kon­kre­ter Hand­lungs­stra­te­gien, um im Berufs­all­tag sicher und pro­fes­sio­nell für demo­kra­ti­sche Wer­te einzustehen.

Demo­kra­tie vor Ort in Emden

Auch in Emden ist der Pari­tä­ti­sche fest ver­wur­zelt und setzt mit sei­nen loka­len Mit­glieds­or­ga­ni­sa­tio­nen ein Zei­chen für den gesell­schaft­li­chen Zusam­men­halt. Die Kam­pa­gne „Du bist Demo­kra­tie.“ unter­streicht, dass jeder Bei­trag zählt – ob im Klei­nen durch ehren­amt­li­che Hil­fe oder im Gro­ßen durch poli­ti­sche Teilhabe.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zur Kam­pa­gne, Down­load­ma­te­ria­li­en für Pla­ka­te und die Anmel­dung zu den Semi­na­ren fin­den Inter­es­sier­te auf der Web­sei­te des Ver­ban­des unter www.paritaetischer.de.


Redak­ti­on: Lese­r­ECHO Emden

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