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Welt­tier­schutz­tag 2025 im Tier­heim Emden: Ein Tag für Mensch und Tier

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Emden. Heu­te, am 4. Okto­ber 2025, lädt das Tier­heim Emden von 13 bis 17 Uhr zum Mit­fei­ern des Welt­tier­schutz­ta­ges ein. Unter dem Mot­to „Gemein­sam stark für Tie­re“ öff­net das Tier­heim sei­ne Türen und bie­tet ein bun­tes Pro­gramm für gro­ße und klei­ne Tierfreunde.

Freu­de, Spiel und Mit­ma­chen für die gan­ze Familie

Das Team des Tier­heims hat sich für die Besu­che­rin­nen und Besu­cher eini­ges ein­fal­len las­sen: Am Glücks­rad war­ten vie­le klei­ne Prei­se, und bei einer Bas­tel­ak­ti­on kön­nen Kin­der ihrer Krea­ti­vi­tät frei­en Lauf las­sen. Eine unab­hän­gi­ge Jury wählt die schöns­ten, fan­ta­sie­volls­ten oder natur­ge­treu­es­ten Tier­krea­tio­nen aus – für die Gewin­ne­rin­nen und Gewin­ner gibt es eben­falls klei­ne Preise.

Natür­lich dür­fen auch die tie­ri­schen Bewoh­ner nicht feh­len: Kat­zen, Klein­tie­re und Rep­ti­li­en dür­fen an die­sem Tag besucht wer­den. So kön­nen Gäs­te das Tier­heim haut­nah erle­ben und mehr über die Arbeit vor Ort erfahren.

Begeg­nung, Infor­ma­ti­on und Gemeinschaft

Neben Spiel und Spaß steht der Tier­schutz­ge­dan­ke im Mit­tel­punkt. Der Welt­tier­schutz­tag soll dar­an erin­nern, dass Tie­re Mit­ge­schöp­fe sind, die Respekt und Für­sor­ge ver­die­nen. Das Tier­heim-Team steht für Gesprä­che bereit und infor­miert über The­men wie art­ge­rech­te Hal­tung, Adop­ti­on und ehren­amt­li­ches Engagement.

Auch für das leib­li­che Wohl ist gesorgt – Besu­che­rin­nen und Besu­cher kön­nen sich auf klei­ne Lecke­rei­en freu­en, wäh­rend sie den Nach­mit­tag in tier­freund­li­cher Atmo­sphä­re genießen.

Wich­ti­ge Hin­wei­se zur Anfahrt

Für Gäs­te ste­hen Behin­der­ten- und Fahr­rad­park­plät­ze direkt am Tier­heim zur Ver­fü­gung. Wei­te­re Park­mög­lich­kei­ten gibt es jedoch nicht. Die Zufahrt muss für Ret­tungs­fahr­zeu­ge und Anwoh­ner frei­blei­ben – eine wich­ti­ge Bit­te des Ver­an­stal­ters, um den Ablauf sicher und rei­bungs­los zu gestalten.

Der Welt­tier­schutz­tag im Tier­heim Emden ver­spricht also einen abwechs­lungs­rei­chen und herz­er­wär­men­den Nach­mit­tag – ganz im Zei­chen der Tie­re und des Miteinanders.


Redak­ti­on: Lese­r­ECHO Emden

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Kunst trifft Lite­ra­tur: Neue Aus­stel­lung „Lieb­lings­bü­cher“ im Mül­ler­haus eröffnet

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Emden. Nach der erfolg­rei­chen Schau „Far­be – Form – Struk­tur“ lädt der Emder Kunst­ver­ein zur nächs­ten Ent­de­ckungs­rei­se ins Mül­ler­haus an der Johan­na Müh­le ein. Unter dem Titel „Lieb­lings­bü­cher“ steht vom 19. April bis 31. Mai die fas­zi­nie­ren­de Ver­bin­dung von Lite­ra­tur und bil­den­der Kunst im Mit­tel­punkt. Geöff­net ist die Aus­stel­lung wie gewohnt frei­tags sowie am Wochen­en­de von 14:00 bis 18:00 Uhr. Die fei­er­li­che Eröff­nung fin­det am Sonn­tag, 19. April, um 15:00 Uhr im Rah­men einer Ver­nis­sa­ge statt – alle Inter­es­sier­ten sind herz­lich eingeladen.

Wenn Bücher zur Inspi­ra­ti­on wer­den, ent­ste­hen Bil­der, Skulp­tu­ren und Col­la­gen, die Geschich­ten neu erzäh­len. Genau das macht die­se Aus­stel­lung aus: Figu­ren, Orte und Stim­mun­gen aus bekann­ten Wer­ken wer­den künst­le­risch inter­pre­tiert, vari­iert und in neue Kon­tex­te gesetzt. Zu den lite­ra­ri­schen Bezugs­punk­ten zäh­len unter ande­rem J.R.R. Tol­ki­en, Her­mann Hes­se, Otfried Preuß­ler, John Stein­beck, Theo­dor Storm, Don­na Leon, Goe­the sowie die Gebrü­der Grimm. Die Spann­brei­te der Tech­ni­ken ist eben­so viel­fäl­tig: Draht- und Kera­mik­skulp­tu­renCol­la­genPas­tell- und Ölma­le­reiBunt­stift­zeich­nun­gen bis hin zu Radie­run­gen zei­gen, wie reich die Bild­spra­che der Lite­ra­tur sein kann.

Ein zusätz­li­ches High­light ist die Bücher­tausch­bör­se im Mül­ler­haus. Besu­che­rin­nen und Besu­cher sind aus­drück­lich ein­ge­la­den, eige­ne Lieb­lings­bü­cher mit­zu­brin­gen, zu tau­schen oder ein­fach zu stö­bern. So wird die Aus­stel­lung nicht nur zum Ort der Betrach­tung, son­dern auch zum leben­di­gen Treff­punkt für Lese­be­geis­ter­te und Neugierige.

Beson­de­re Auf­merk­sam­keit gilt einer Son­der­aus­stel­lung zu Ehren von Geb­hard Deck­na­tel (Jg. 1939), dem ältes­ten Mit­glied des Kunst­ver­eins. Aus einer krea­ti­ven Fami­lie stam­mend und seit der Kind­heit der Male­rei ver­bun­den, wid­met sich Deck­na­tel vor allem ost­frie­si­schen Land­schaf­ten und mari­ti­men Moti­ven – umge­setzt in Feder­zeich­nun­genÖl-und Acryl­ma­le­rei. Geprägt von sei­nem Groß­va­ter und dem Kunst­ex­per­ten Otto Plüns­ke, hat er eine prä­gnan­te Hand­schrift ent­wi­ckelt. Bemer­kens­wert ist auch sein gesell­schaft­li­ches Enga­ge­ment: Erlö­se aus dem Ver­kauf sei­ner Wer­ke spen­det Deck­na­tel der Krebs­for­schung.

Mit „Lieb­lings­bü­cher“ setzt der Emder Kunst­ver­ein einen kla­ren Akzent im Kul­tur­ka­len­der: Kunst und Lite­ra­tur tre­ten in Dia­log, laden zum Aus­tausch ein und öff­nen Räu­me für Erin­ne­rung, Fan­ta­sie und neue Sicht­wei­sen. Wer sich inspi­rie­ren las­sen, stö­bern, tau­schen oder schlicht die Viel­falt regio­na­ler Kunst genie­ßen möch­te, fin­det im Mül­ler­haus den idea­len Ort dafür.


Redak­ti­on: Lese­r­ECHO Emden

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„Offen, inter­es­siert, team­ori­en­tiert“: ThDr. Frank Mer­tin wird neu­er Super­in­ten­dent in Leer

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Foto: ThDr. Frank Mer­tin, Quel­le: Speicherwerk -

Leer/Emden. Mit einem fei­er­li­chen Got­tes­dienst wird ThDr. Frank Mer­tin am Sonn­tag, 19. April 2026, um 15:00 Uhroffi­zi­ell in sein Amt als Super­in­ten­dent des Kir­chen­krei­ses Emden-Leer ein­ge­führt. Die Zere­mo­nie fin­det in der Luther­kir­che in Leer statt und wird von Regio­nal­bi­schö­fin Sabi­ne Schier­mey­er geleitet.

Mit Mer­tin über­nimmt ein erfah­re­ner Theo­lo­ge die Lei­tung des Kir­chen­krei­ses. Zuletzt war er als Pas­tor der Evan­ge­li­schen Gemein­de deut­scher Spra­che in Luxem­burg tätig. Der 1967 gebo­re­ne Theo­lo­ge stu­dier­te in Bethel, Hei­del­berg und Göt­tin­gen und war unter ande­rem in der Mili­tär­seel­sor­ge sowie in der Gemein­de­ar­beit in der Lüne­bur­ger Hei­de aktiv. Zudem pro­mo­vier­te er im Bereich Neu­es Tes­ta­ment. Mer­tin ist ver­hei­ra­tet und Vater von zwei erwach­se­nen Töchtern.

Schon vor sei­nem Amts­an­tritt zeigt er sich moti­viert und zuge­wandt: „Ich habe Lust auf den Kir­chen­kreis Emden-Leer“, sagt er. Sich selbst beschreibt er als offen, inter­es­siert, kom­mu­ni­ka­tiv und team­ori­en­tiert – Eigen­schaf­ten, die er bewusst in sei­ne neue Rol­le ein­brin­gen möchte.

Kir­che im Wan­del gestalten

Im Zen­trum sei­ner Arbeit steht für Mer­tin die Fra­ge, wie Kir­che heu­te Men­schen errei­chen kann. „Was ist unser Auf­trag als Kir­che hier vor Ort – und wie kön­nen wir Men­schen mit dem Evan­ge­li­um anspre­chen?“ Dabei sieht er die Not­wen­dig­keit, auch neue Wege zu gehen und gewohn­te Struk­tu­ren zu hinterfragen.

Für den Kir­chen­kreis ent­wirft er ein kla­res Bild: eine Gemein­schaft, die sich aktiv wei­ter­ent­wi­ckelt und gemein­sam gestal­tet wird. Als Sym­bol nutzt er das Bild eines Segel­schiffs auf dem Meer der Zeit, des­sen Segel für „Glau­be, Hoff­nung und Lie­be“ ste­hen. Ent­schei­dend sei das Mit­ein­an­der: Alle tra­gen dazu bei, dass die Kir­che ihren Kurs hält.

Her­aus­for­de­run­gen im Blick behalten

Gleich­zei­tig benennt Mer­tin offen die Her­aus­for­de­run­gen, vor denen die Kir­che steht. Sin­ken­de Mit­glie­der­zah­len, begrenz­te finan­zi­el­le Mit­tel und Fach­kräf­te­man­gel prä­gen die aktu­el­le Situa­ti­on. „Jeder Aus­tritt tut weh“, so Mer­tin. Umso wich­ti­ger sei es, kirch­li­che Ange­bo­te zuver­läs­sig und zukunfts­fä­hig zu gestal­ten – von Got­tes­diens­ten über Seel­sor­ge bis hin zur dia­ko­ni­schen Arbeit.

Dabei setzt er auf Trans­pa­renz, kla­re Struk­tu­ren und Zusam­men­ar­beit. Beson­ders wich­tig ist ihm die Koope­ra­ti­on – inner­halb der Kir­che eben­so wie mit Part­nern aus Gesell­schaft und Regi­on. „Nicht neben­ein­an­der oder gegen­ein­an­der, son­dern mit­ein­an­der“, beschreibt er sei­nen Ansatz.

Nähe zu Men­schen und Region

Neben orga­ni­sa­to­ri­schen Fra­gen steht für Mer­tin vor allem die Begeg­nung mit den Men­schen im Mit­tel­punkt. Er freut sich dar­auf, den Kir­chen­kreis ken­nen­zu­ler­nen, Gesprä­che zu füh­ren und gemein­sam über Glau­bens­the­men nach­zu­den­ken. Auch per­sön­lich ist die Rück­kehr in den Nor­den für ihn und sei­ne Frau eine bewuss­te Ent­schei­dung – geprägt von der Ver­bun­den­heit zur Regi­on und ihrer Kultur.

Sei­ne theo­lo­gi­sche Arbeit ver­steht er als Brü­cke zwi­schen Tra­di­ti­on und Gegen­wart. Kir­che müs­se rele­van­te For­ma­te schaf­fen, die zum Dia­log ein­la­den und Men­schen in ihrer Lebens­rea­li­tät erreichen.

Mit der Ein­füh­rung am 19. April beginnt für den Kir­chen­kreis Emden-Leer ein neu­es Kapi­tel – mit einem Super­in­ten­den­ten, der gestal­ten, zuhö­ren und ver­net­zen möchte.

Hin­ter­grund

Zum Kir­chen­kreis Emden-Leer gehö­ren 24 Kir­chen­ge­mein­den zwi­schen Bor­kum und Leer. Neben den städ­ti­schen Gemein­den umfasst er zahl­rei­che länd­li­che Regio­nen wie die Krumm­hörn, Moorm­er­land sowie die Samt­ge­mein­den Hesel und Jem­gum. Ins­ge­samt zählt der Kir­chen­kreis rund 41.000 Gemein­de­mit­glie­der.


Redak­ti­on: Lese­r­ECHO Emden

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