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🎭 „Dschungelbuch – das Musical“: Abenteuerlicher Familiennachmittag im Festspielhaus Emden
Emden. Am Freitag, den 10. Oktober 2025, verwandelt sich das Festspielhaus am Wall in einen lebendigen Urwald: Das beliebte Familienmusical „Dschungelbuch“ gastiert in Emden und verspricht zwei Stunden voller Musik, Humor und spannender Abenteuer. Beginn ist um 16 Uhr.
Mit viel Herz, Energie und einem beeindruckenden Bühnenbild bringt das Theater Liberi den zeitlosen Klassiker von Rudyard Kipling neu auf die Bühne. Die Geschichte des kleinen Menschenkindes Mogli, das im Dschungel aufwächst und mit seinen tierischen Freunden aufregende Abenteuer erlebt, begeistert seit Generationen Kinder und Erwachsene gleichermaßen.
Ein Urwald voller Musik und Fantasie
Die Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf ein farbenfrohes Spektakel freuen: Mit eigens komponierten Musicalhits, schwungvollen Choreografien und humorvollen Dialogen wird der Urwald zum Leben erweckt. Der gutmütige Bär Balu, der weise Panther Baghira und das Wolfsrudel um Anführer Akela nehmen Mogli in ihre Mitte und zeigen ihm die Gesetze des Dschungels.
Doch nicht alles ist friedlich – der mächtige Tiger Shir Khan sieht in dem Menschenkind eine Bedrohung und will seine Macht im Dschungel verteidigen. Zwischen wilder Affenbande, flatternden Geiern und der geheimnisvollen Schlange Kaa muss Mogli seinen Weg finden – und vielleicht auch herausfinden, wo er wirklich hingehört.
Theater Liberi begeistert mit moderner Inszenierung
Das Ensemble des Theater Liberi, das seit Jahren für hochwertige Familienmusicals bekannt ist, schafft es mit großem Schwung, die bekannte Geschichte in ein modernes, energiegeladenes Bühnenabenteuer zu verwandeln. Groovende Rhythmen, rockige Songs und humorvolle Szenen machen das Musical zu einem Erlebnis für die ganze Familie – empfohlen ab vier Jahren.
Ein Erlebnis für Groß und Klein
Mit farbenprächtigen Kostümen, eindrucksvollen Lichteffekten und liebevoll gestalteten Figuren wird der Dschungel in Emden zum Leben erweckt. Lachen, Mitfiebern und Staunen sind garantiert – und wer einmal das Lied „Probier’s mal mit Gemütlichkeit“ im Ohr hat, wird es so schnell nicht wieder los.
Eintrittskarten sind online erhältlich oder direkt an der Kasse des Festspielhauses.
📅 Freitag, 10. Oktober 2025, 16:00 – 18:00 Uhr
📍 Festspielhaus am Wall, Wolfgang-Petersen-Straße 8, 26721 Emden
🎭 Veranstalter: Theater Liberi, Bochum
👧 Für Kinder ab 4 Jahren geeignet
Redaktion: LeserECHO Emde
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Kunst trifft Literatur: Neue Ausstellung „Lieblingsbücher“ im Müllerhaus eröffnet
Emden. Nach der erfolgreichen Schau „Farbe – Form – Struktur“ lädt der Emder Kunstverein zur nächsten Entdeckungsreise ins Müllerhaus an der Johanna Mühle ein. Unter dem Titel „Lieblingsbücher“ steht vom 19. April bis 31. Mai die faszinierende Verbindung von Literatur und bildender Kunst im Mittelpunkt. Geöffnet ist die Ausstellung wie gewohnt freitags sowie am Wochenende von 14:00 bis 18:00 Uhr. Die feierliche Eröffnung findet am Sonntag, 19. April, um 15:00 Uhr im Rahmen einer Vernissage statt – alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
Wenn Bücher zur Inspiration werden, entstehen Bilder, Skulpturen und Collagen, die Geschichten neu erzählen. Genau das macht diese Ausstellung aus: Figuren, Orte und Stimmungen aus bekannten Werken werden künstlerisch interpretiert, variiert und in neue Kontexte gesetzt. Zu den literarischen Bezugspunkten zählen unter anderem J.R.R. Tolkien, Hermann Hesse, Otfried Preußler, John Steinbeck, Theodor Storm, Donna Leon, Goethe sowie die Gebrüder Grimm. Die Spannbreite der Techniken ist ebenso vielfältig: Draht- und Keramikskulpturen, Collagen, Pastell- und Ölmalerei, Buntstiftzeichnungen bis hin zu Radierungen zeigen, wie reich die Bildsprache der Literatur sein kann.
Ein zusätzliches Highlight ist die Büchertauschbörse im Müllerhaus. Besucherinnen und Besucher sind ausdrücklich eingeladen, eigene Lieblingsbücher mitzubringen, zu tauschen oder einfach zu stöbern. So wird die Ausstellung nicht nur zum Ort der Betrachtung, sondern auch zum lebendigen Treffpunkt für Lesebegeisterte und Neugierige.
Besondere Aufmerksamkeit gilt einer Sonderausstellung zu Ehren von Gebhard Decknatel (Jg. 1939), dem ältesten Mitglied des Kunstvereins. Aus einer kreativen Familie stammend und seit der Kindheit der Malerei verbunden, widmet sich Decknatel vor allem ostfriesischen Landschaften und maritimen Motiven – umgesetzt in Federzeichnungen, Öl-und Acrylmalerei. Geprägt von seinem Großvater und dem Kunstexperten Otto Plünske, hat er eine prägnante Handschrift entwickelt. Bemerkenswert ist auch sein gesellschaftliches Engagement: Erlöse aus dem Verkauf seiner Werke spendet Decknatel der Krebsforschung.
Mit „Lieblingsbücher“ setzt der Emder Kunstverein einen klaren Akzent im Kulturkalender: Kunst und Literatur treten in Dialog, laden zum Austausch ein und öffnen Räume für Erinnerung, Fantasie und neue Sichtweisen. Wer sich inspirieren lassen, stöbern, tauschen oder schlicht die Vielfalt regionaler Kunst genießen möchte, findet im Müllerhaus den idealen Ort dafür.
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Redaktion: LeserECHO Emden
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„Offen, interessiert, teamorientiert“: ThDr. Frank Mertin wird neuer Superintendent in Leer
Foto: ThDr. Frank Mertin, Quelle: Speicherwerk -
Leer/Emden. Mit einem feierlichen Gottesdienst wird ThDr. Frank Mertin am Sonntag, 19. April 2026, um 15:00 Uhroffiziell in sein Amt als Superintendent des Kirchenkreises Emden-Leer eingeführt. Die Zeremonie findet in der Lutherkirche in Leer statt und wird von Regionalbischöfin Sabine Schiermeyer geleitet.
Mit Mertin übernimmt ein erfahrener Theologe die Leitung des Kirchenkreises. Zuletzt war er als Pastor der Evangelischen Gemeinde deutscher Sprache in Luxemburg tätig. Der 1967 geborene Theologe studierte in Bethel, Heidelberg und Göttingen und war unter anderem in der Militärseelsorge sowie in der Gemeindearbeit in der Lüneburger Heide aktiv. Zudem promovierte er im Bereich Neues Testament. Mertin ist verheiratet und Vater von zwei erwachsenen Töchtern.
Schon vor seinem Amtsantritt zeigt er sich motiviert und zugewandt: „Ich habe Lust auf den Kirchenkreis Emden-Leer“, sagt er. Sich selbst beschreibt er als offen, interessiert, kommunikativ und teamorientiert – Eigenschaften, die er bewusst in seine neue Rolle einbringen möchte.
Kirche im Wandel gestalten
Im Zentrum seiner Arbeit steht für Mertin die Frage, wie Kirche heute Menschen erreichen kann. „Was ist unser Auftrag als Kirche hier vor Ort – und wie können wir Menschen mit dem Evangelium ansprechen?“ Dabei sieht er die Notwendigkeit, auch neue Wege zu gehen und gewohnte Strukturen zu hinterfragen.
Für den Kirchenkreis entwirft er ein klares Bild: eine Gemeinschaft, die sich aktiv weiterentwickelt und gemeinsam gestaltet wird. Als Symbol nutzt er das Bild eines Segelschiffs auf dem Meer der Zeit, dessen Segel für „Glaube, Hoffnung und Liebe“ stehen. Entscheidend sei das Miteinander: Alle tragen dazu bei, dass die Kirche ihren Kurs hält.
Herausforderungen im Blick behalten
Gleichzeitig benennt Mertin offen die Herausforderungen, vor denen die Kirche steht. Sinkende Mitgliederzahlen, begrenzte finanzielle Mittel und Fachkräftemangel prägen die aktuelle Situation. „Jeder Austritt tut weh“, so Mertin. Umso wichtiger sei es, kirchliche Angebote zuverlässig und zukunftsfähig zu gestalten – von Gottesdiensten über Seelsorge bis hin zur diakonischen Arbeit.
Dabei setzt er auf Transparenz, klare Strukturen und Zusammenarbeit. Besonders wichtig ist ihm die Kooperation – innerhalb der Kirche ebenso wie mit Partnern aus Gesellschaft und Region. „Nicht nebeneinander oder gegeneinander, sondern miteinander“, beschreibt er seinen Ansatz.
Nähe zu Menschen und Region
Neben organisatorischen Fragen steht für Mertin vor allem die Begegnung mit den Menschen im Mittelpunkt. Er freut sich darauf, den Kirchenkreis kennenzulernen, Gespräche zu führen und gemeinsam über Glaubensthemen nachzudenken. Auch persönlich ist die Rückkehr in den Norden für ihn und seine Frau eine bewusste Entscheidung – geprägt von der Verbundenheit zur Region und ihrer Kultur.
Seine theologische Arbeit versteht er als Brücke zwischen Tradition und Gegenwart. Kirche müsse relevante Formate schaffen, die zum Dialog einladen und Menschen in ihrer Lebensrealität erreichen.
Mit der Einführung am 19. April beginnt für den Kirchenkreis Emden-Leer ein neues Kapitel – mit einem Superintendenten, der gestalten, zuhören und vernetzen möchte.
Hintergrund
Zum Kirchenkreis Emden-Leer gehören 24 Kirchengemeinden zwischen Borkum und Leer. Neben den städtischen Gemeinden umfasst er zahlreiche ländliche Regionen wie die Krummhörn, Moormerland sowie die Samtgemeinden Hesel und Jemgum. Insgesamt zählt der Kirchenkreis rund 41.000 Gemeindemitglieder.
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Redaktion: LeserECHO Emden




