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Kos­ten­los ins Van-Ame­ren-Bad: Zeug­nis­schwim­men zum Feri­en­start in Emden

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Die Som­mer­fe­ri­en begin­nen und das wird in Emden mit einer beson­de­ren Akti­on gefei­ert: Am heu­ti­gen Mitt­woch, 1. Juli 2026, lädt das Van-Ame­ren-Bad alle Schü­le­rin­nen und Schü­ler zum tra­di­tio­nel­len Zeug­nis­schwim­men ein. Wer sein Zeug­nis oder einen gül­ti­gen Schü­ler­aus­weis vor­zeigt, erhält frei­en Ein­tritt und kann den Start in die Feri­en im küh­len Nass genießen.

Kos­ten­lo­ser Ein­tritt für alle Schü­le­rin­nen und Schüler

Mit dem letz­ten Schul­tag beginnt für vie­le Kin­der und Jugend­li­che die schöns­te Zeit des Jah­res. Pas­send zum Feri­en­start öff­net das Van-Ame­ren-Bad sei­ne Türen für das Zeug­nis­schwim­men und ermög­licht allen Schü­le­rin­nen und Schü­lern einen kos­ten­lo­sen Besuch.

Ob Grund­schu­le, wei­ter­füh­ren­de Schu­le oder Ober­stu­fe – alle sind herz­lich ein­ge­la­den, den Feri­en­be­ginn gemein­sam im Schwimm­bad zu feiern.

So funk­tio­niert das Zeugnisschwimmen

Die Teil­nah­me ist unkom­pli­ziert. Am Ein­gang genügt es, das aktu­el­le Zeug­nis vor­zu­zei­gen. Wer das Ori­gi­nal lie­ber zu Hau­se las­sen möch­te, kann statt­des­sen auch ein Foto des Zeug­nis­ses auf dem Smart­phone vor­zei­gen. Alter­na­tiv wird auch ein gül­ti­ger Schü­ler­aus­weis akzeptiert.

So steht einem ent­spann­ten Tag mit Freun­den im Frei­bad nichts mehr im Weg.

Per­fek­ter Start in die Sommerferien

Gera­de bei som­mer­li­chen Tem­pe­ra­tu­ren bie­tet das Zeug­nis­schwim­men die idea­le Gele­gen­heit, sich nach dem letz­ten Schul­tag abzu­küh­len und gemein­sam den Feri­en­be­ginn zu genießen.

Das Van-Ame­ren-Bad freut sich auf vie­le Besu­che­rin­nen und Besu­cher, die den ers­ten Feri­en­tag mit Spiel, Spaß und einer erfri­schen­den Abküh­lung ver­brin­gen möchten.

Alle Infor­ma­tio­nen auf einen Blick

Das Zeug­nis­schwim­men fin­det am heu­ti­gen Mitt­woch, 1. Juli 2026, im Van-Ame­ren-Bad in Emden statt. Der Ein­tritt ist für alle Schü­le­rin­nen und Schü­ler kos­ten­los, sofern am Ein­gang das Zeug­nis – auch als Foto auf dem Smart­phone – oder ein gül­ti­ger Schü­ler­aus­weis vor­ge­zeigt wird.

Quellen/Kontakt/Hinweise:
Wei­te­re Infor­ma­tio­nen gibt das Van-Ame­ren-Bad Emden.

Hin­weis zum Teaser­bild: Die­ses Bild wur­de mit­hil­fe Künst­li­cher Intel­li­genz (KI) bear­bei­tet und dient aus­schließ­lich der illus­tra­ti­ven Dar­stel­lung. Es zeigt kei­ne rea­len Per­so­nen; etwa­ige Ähn­lich­kei­ten mit rea­len Personen.


Redak­ti­on: Lese­r­ECHO Emden

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Son­nen­schutz für den Auto­lack: War­um Kera­mik­ver­sie­ge­lung von Meis­ter­glanz im Som­mer so wich­tig ist

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Som­mer­li­che Tem­pe­ra­tu­ren, lan­ge Urlaubs­fahr­ten und strah­len­der Son­nen­schein sind für vie­le Auto­fah­rer die schöns­te Zeit des Jah­res. Für den Lack eines Fahr­zeugs bedeu­tet die war­me Jah­res­zeit jedoch oft eine ech­te Belas­tungs­pro­be. Inten­si­ve UV-Strah­lung, hohe Tem­pe­ra­tu­ren und hart­nä­cki­ge Insek­ten­res­te kön­nen die Ober­flä­che dau­er­haft schä­di­gen und den Glanz des Fahr­zeugs erheb­lich beeinträchtigen.

Immer mehr Fahr­zeug­be­sit­zer set­zen des­halb auf eine Kera­mik­ver­sie­ge­lung von Meis­ter­glanz. Die moder­ne Schutz­schicht gilt als eine der effek­tivs­ten Metho­den, um den Lack lang­fris­tig vor Umwelt­ein­flüs­sen zu schüt­zen und gleich­zei­tig die Pfle­ge deut­lich zu erleichtern.

War­um Son­ne dem Auto­lack zusetzt

Vie­le Auto­fah­rer unter­schät­zen die Aus­wir­kun­gen von UV-Strah­lung auf den Fahr­zeug­lack. Ähn­lich wie die Haut wird auch der Lack über Jah­re hin­weg durch die Son­nen­ein­strah­lung belastet.

Die ener­gie­rei­chen UV-Strah­len grei­fen die Bin­de­mit­tel im Klar­lack an und lösen soge­nann­te Oxi­da­ti­ons­pro­zes­se aus. Mit der Zeit ver­liert die Ober­flä­che ihren Glanz, Far­ben wir­ken blas­ser und der Lack bekommt ein stump­fes Erscheinungsbild.

Beson­ders betrof­fen sind rote, gel­be und dunk­le Lackie­run­gen. Sie zei­gen Alte­rungs­er­schei­nun­gen oft frü­her als hel­le Farben.

Hin­zu kommt die Hit­ze­ent­wick­lung. An son­ni­gen Tagen kön­nen sich Karos­se­rie­flä­chen auf Tem­pe­ra­tu­ren von 60 bis 70 Grad Cel­si­us auf­hei­zen. Dadurch wird der Lack emp­find­li­cher gegen­über Schmutz, Umwelt­ein­flüs­sen und mecha­ni­schen Belastungen.

Insek­ten­res­te sind mehr als nur ein Schönheitsproblem

Wer im Som­mer regel­mä­ßig auf Auto­bah­nen oder Land­stra­ßen unter­wegs ist, kennt das Pro­blem: Nach kur­zer Zeit sam­meln sich zahl­rei­che Insek­ten­res­te auf Stoß­fän­ger, Motor­hau­be und Außenspiegeln.

Was vie­le nicht wis­sen: Die Rück­stän­de ent­hal­ten Pro­te­ine, Säu­ren und Sal­ze. Unter der Ein­wir­kung von Hit­ze kön­nen die­se Stof­fe regel­recht in die Lack­ober­flä­che einbrennen.

Die Fol­ge sind soge­nann­te Ätz­spu­ren oder Schat­ten­bil­der, die sich oft nur mit auf­wen­di­gen Polier­ar­bei­ten ent­fer­nen las­sen. In man­chen Fäl­len blei­ben die Schä­den sogar dau­er­haft sichtbar.

So funk­tio­niert eine Keramikversiegelung

Eine Kera­mik­ver­sie­ge­lung bil­det eine zusätz­li­che Schutz­schicht auf dem Fahr­zeug­lack. Die meis­ten hoch­wer­ti­gen Pro­duk­te basie­ren auf Sili­zi­um­di­oxid (SiO₂) oder Sili­zi­um­kar­bid (SiC).

Nach dem Auf­tra­gen ver­bin­den sich die Inhalts­stof­fe che­misch mit dem Klar­lack und bil­den eine extrem dün­ne, glas­ar­ti­ge Schutz­schicht. Die­se ist nur weni­ge Mikro­me­ter stark, bie­tet jedoch zahl­rei­che Vorteile.

Die Ver­sie­ge­lung wirkt wie ein Schutz­schild gegen UV-Strah­lung, Hit­ze, Schmutz und che­mi­sche Belas­tun­gen. Gleich­zei­tig sorgt sie für eine beson­ders glat­te Ober­flä­che, auf der Was­ser und Schmutz deut­lich schlech­ter haften.

Die wich­tigs­ten Vor­tei­le im Überblick

Schutz vor UV-Strah­lung und Hitze

Die Kera­mik­schicht redu­ziert die Belas­tung durch Son­nen­ein­strah­lung und ver­lang­samt die Alte­rung des Klar­lacks. Dadurch blei­ben Glanz und Farb­in­ten­si­tät deut­lich län­ger erhalten.

Weni­ger Angriffs­flä­che für Insek­ten und Vogelkot

Insek­ten­res­te, Vogel­kot oder sau­rer Regen kön­nen den Lack weni­ger stark angrei­fen. Die Schutz­schicht ver­hin­dert zwar kei­ne Ver­schmut­zung, erschwert aber das Ein­bren­nen aggres­si­ver Rück­stän­de erheblich.

Easy-to-Clean-Effekt

Ein gro­ßer Vor­teil ist die stark was­ser­ab­wei­sen­de Ober­flä­che. Regen­was­ser perlt ab und nimmt Schmutz­par­ti­kel häu­fig direkt mit. Dadurch wird die Fahr­zeug­wä­sche ein­fa­cher und schonender.

Mehr Glanz und Farbtiefe

Vie­le Auto­fah­rer ent­schei­den sich allein wegen der Optik für eine Kera­mik­ver­sie­ge­lung. Die spie­geln­de Ober­flä­che ver­stärkt Refle­xio­nen und sorgt für einen beson­ders tie­fen, hoch­wer­ti­gen Glanz.

Schutz vor fei­nen Waschkratzern

Eine Kera­mik­ver­sie­ge­lung macht den Lack nicht kratz­fest. Sie kann jedoch fei­ne Wasch­krat­zer und soge­nann­te Swirls redu­zie­ren und dient als zusätz­li­che Schutz­schicht zwi­schen Lack und Umwelteinflüssen.

Kera­mik­ver­sie­ge­lung, Wachs oder klas­si­sche Versiegelung?

Wer sein Fahr­zeug schüt­zen möch­te, hat ver­schie­de­ne Möglichkeiten.

Auto­wachs sorgt für einen schö­nen Glanz, bie­tet jedoch meist nur eini­ge Wochen bis weni­ge Mona­te Schutz.

Syn­the­ti­sche Lack­ver­sie­ge­lun­gen hal­ten oft meh­re­re Mona­te und bie­ten eine soli­de Schutz­wir­kung gegen Umwelteinflüsse.

Eine pro­fes­sio­nel­le Kera­mik­ver­sie­ge­lung kann – je nach Pro­dukt, Nut­zung und Pfle­ge – zwi­schen einem und fünf Jah­ren wirk­sam blei­ben. Dadurch stellt sie die lang­le­bigs­te Lösung dar.

Die Vor­be­rei­tung ent­schei­det über die Haltbarkeit

Bevor eine Kera­mik­ver­sie­ge­lung auf­ge­tra­gen wird, muss der Lack gründ­lich gerei­nigt und vor­be­rei­tet werden.

Dazu gehö­ren unter anderem:Intensive Vor­wä­sche
Ent­fer­nung von Flug­rost und Tee­rab­la­ge­run­gen
Lack­kne­ten zur Tie­fen­rei­ni­gung
Poli­tur zur Besei­ti­gung von Lack­de­fek­ten
Ent­fet­tung der Oberfläche

Erst anschlie­ßend wird die Kera­mik­schicht auf­ge­tra­gen und kann sich dau­er­haft mit dem Klar­lack verbinden.

So bleibt die Schutz­schicht lan­ge erhalten

Auch nach der Ver­sie­ge­lung lohnt sich die rich­ti­ge Pflege.

Emp­foh­len werden:Handwäsche mit pH-neu­tra­lem Sham­poo
Wei­che Wasch­hand­schu­he
Regel­mä­ßi­ges Ent­fer­nen von Insek­ten­res­ten
Sorg­fäl­ti­ges Trock­nen nach der Wäsche
Spe­zi­el­le Sili­ca-Pfle­ge­pro­duk­te zur Auf­fri­schung der Schutzwirkung

Wer die­se Hin­wei­se beach­tet, kann die Lebens­dau­er der Ver­sie­ge­lung deut­lich verlängern.

War­um sich Kera­mik­ver­sie­ge­lung beson­ders im Som­mer lohnt

Gera­de in den war­men Mona­ten zeigt eine Kera­mik­ver­sie­ge­lung ihre größ­ten Vor­tei­le. Sie schützt vor inten­si­ver UV-Strah­lung, erschwert das Ein­bren­nen von Insek­ten­res­ten und redu­ziert den Pfle­ge­auf­wand erheblich.

Beson­ders Fah­re­rin­nen und Fah­rer, deren Fahr­zeu­ge häu­fig im Frei­en ste­hen oder regel­mä­ßig lan­ge Stre­cken zurück­le­gen, pro­fi­tie­ren von der zusätz­li­chen Schutzschicht.

Neben dem opti­schen Vor­teil trägt eine gepfleg­te Lack­ober­flä­che auch zum Wert­erhalt des Fahr­zeugs bei. Ein glän­zen­der, gut geschütz­ter Lack macht sich spä­tes­tens beim Wie­der­ver­kauf bemerkbar.

Fazit: Der wirk­sams­te Son­nen­schutz für den Lack

Eine pro­fes­sio­nel­le Kera­mik­ver­sie­ge­lung zählt heu­te zu den effek­tivs­ten Metho­den, um Fahr­zeug­lack lang­fris­tig vor UV-Strah­lung, Hit­ze und Umwelt­ein­flüs­sen zu schüt­zen. Gleich­zei­tig erleich­tert sie die Rei­ni­gung und sorgt für einen dau­er­haft hoch­wer­ti­gen Glanz.

Wer sein Fahr­zeug häu­fig der Son­ne aus­setzt oder Wert auf Wert­erhalt und Pfle­ge­leich­tig­keit legt, fin­det in der Kera­mik­ver­sie­ge­lung eine nach­hal­ti­ge Inves­ti­ti­on für vie­le Jahre.

Quellen/Kontakt/Hinweise

Grund­la­ge die­ses Bei­trags sind Infor­ma­tio­nen zur Wir­kungs­wei­se moder­ner Kera­mik­ver­sie­ge­lun­gen sowie Hin­wei­se zur Fahr­zeug­pfle­ge und zum Schutz von Autola­cken vor UV-Strah­lung und Umwelteinflüssen.

— Redak­ti­on: Lese­r­ECHO Emden

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Was Syn­oda­le bewegt: Ina Jäckel und Nico­le Stre­cker geben Ein­bli­cke in die Kirchenpolitik

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Foto:  Spren­gel Ostfriesland-Ems — 

Die Lan­des­syn­ode der Evan­ge­lisch-luthe­ri­schen Lan­des­kir­che Han­no­vers gilt als das „Par­la­ment“ der Kir­che. Hier wer­den Geset­ze bera­ten, wich­ti­ge Ent­schei­dun­gen getrof­fen und Wei­chen für die Zukunft gestellt. Doch wer sind die Men­schen, die die­se Ver­ant­wor­tung über­neh­men, und wel­che The­men bewe­gen sie? Mit Ina Jäckel aus dem Spren­gel Ost­fries­land-Ems und Nico­le Stre­cker aus dem Kir­chen­kreis Ems­land-Bent­heim geben zwei Syn­oda­le per­sön­li­che Ein­bli­cke in ihre Arbeit.

Für bei­de steht dabei fest: Syn­oden­ar­beit bedeu­tet weit mehr als Abstim­mun­gen und for­mel­le Sit­zun­gen. Sie lebt vom Aus­tausch, von Dis­kus­sio­nen und vom gemein­sa­men Rin­gen um trag­fä­hi­ge Ent­schei­dun­gen für die Zukunft der Kirche.

Begeg­nun­gen als wich­ti­ger Teil der Synodenarbeit

Ina Jäckel ist Syn­oda­le aus dem Spren­gel Ost­fries­land-Ems und enga­giert sich unter ande­rem im Lan­des­syn­odal­aus­schuss sowie im Aus­schuss für Öffent­lich­keits­ar­beit, Medi­en und Kom­mu­ni­ka­ti­on des Kir­chen­krei­ses Emden-Leer.

Für sie gehö­ren die Begeg­nun­gen mit ande­ren Men­schen zu den wert­volls­ten Erfah­run­gen wäh­rend der Syn­oden­ta­gun­gen. In Gesprä­chen am Ran­de der Sit­zun­gen wer­de unmit­tel­bar deut­lich, wel­che The­men Men­schen in der Kir­che aktu­ell bewe­gen und wel­che Her­aus­for­de­run­gen es zu bewäl­ti­gen gilt.

Beson­ders beschäf­tigt sie die Fra­ge, wie die Kir­che auch künf­tig für Men­schen erreich­bar und rele­vant blei­ben kann. Dabei rich­tet sich ihr Blick vor allem auf Fami­li­en, Kin­der, Jugend­li­che und Men­schen, die bis­lang nur wenig Kon­takt zur Kir­che haben.

Ver­ant­wor­tung und sorg­fäl­ti­ge Entscheidungen

Nico­le Stre­cker, Syn­oda­le aus dem Kir­chen­kreis Ems­land-Bent­heim und drit­te Vize­prä­si­den­tin des Prä­si­di­ums der Lan­des­syn­ode, hebt ins­be­son­de­re die Ver­ant­wor­tung her­vor, die mit ihrem Amt ver­bun­den ist.

Für sie steht ein sorg­fäl­ti­ger Bera­tungs­pro­zess im Mit­tel­punkt. Unter­schied­li­che Sicht­wei­sen müss­ten gehört, bewer­tet und in Ent­schei­dun­gen ein­be­zo­gen wer­den. Dass Bera­tun­gen Zeit benö­ti­gen, sei dabei kein Nach­teil, son­dern ein wich­ti­ger Bestand­teil demo­kra­ti­scher und ver­ant­wor­tungs­vol­ler Entscheidungsfindung.

Sowohl Stre­cker als auch Jäckel beto­nen, dass gera­de das inten­si­ve Rin­gen um Lösun­gen häu­fig zu bes­se­ren und nach­hal­ti­ge­ren Beschlüs­sen führt.

Mehr als tro­cke­ne Sitzungen

Ein Vor­ur­teil begeg­net bei­den immer wie­der: Vie­le Men­schen ver­bin­den Syn­oden mit lan­gen und tro­cke­nen Sit­zun­gen. Die­ses Bild möch­ten sie korrigieren.

Nach ihren Erfah­run­gen prä­gen lei­den­schaft­li­che Debat­ten, kla­re Posi­tio­nen und leben­di­ge Dis­kus­sio­nen die Arbeit der Lan­des­syn­ode. Auch die per­sön­li­chen Begeg­nun­gen und Gesprä­che außer­halb der offi­zi­el­len Tages­ord­nung spie­len eine wich­ti­ge Rolle.

Hin­ter jedem Beschluss stün­den Men­schen, die sich mit Über­zeu­gung für die Zukunft ihrer Kir­che ein­set­zen und Ver­ant­wor­tung übernehmen.

Gewalt­schutz als zen­tra­les Anliegen

Inhalt­lich set­zen bei­de Syn­oda­len kla­re Schwer­punk­te. Ein beson­ders wich­ti­ges The­ma ist der Schutz vor sexua­li­sier­ter Gewalt inner­halb der Kirche.

Nico­le Stre­cker, die selbst als Prä­ven­ti­ons­be­auf­trag­te tätig ist, bezeich­net die Ver­ab­schie­dung des ers­ten Kir­chen­ge­set­zes der Lan­des­kir­che Han­no­vers zur Prä­ven­ti­on sexua­li­sier­ter Gewalt wäh­rend der II. Tagung der 27. Lan­des­syn­ode als einen bedeu­ten­den Schritt.

Kir­che müs­se ein mög­lichst siche­rer Ort für alle Men­schen sein. Ver­bind­li­che recht­li­che Grund­la­gen sei­en dafür uner­läss­lich und stärk­ten den Schutz von Kin­dern, Jugend­li­chen und Erwach­se­nen gleichermaßen.

Zukunft der Kir­che im Blick

Auch Ina Jäckel sieht gro­ße Her­aus­for­de­run­gen für die kom­men­den Jah­re. Aus ihrer Sicht wird es ent­schei­dend sein, Men­schen anzu­spre­chen, die bis­lang kaum Berüh­rungs­punk­te mit kirch­li­chen Ange­bo­ten haben.

Dar­über hin­aus gehe es dar­um, attrak­ti­ve Ange­bo­te für Kin­der und Jugend­li­che zu schaf­fen und die gesell­schaft­li­che Rele­vanz der Kir­che lang­fris­tig zu sichern. Die Fra­ge, wie Kir­che auch in zehn oder zwan­zig Jah­ren Men­schen erreicht, sei eine der zen­tra­len Zukunftsaufgaben.

Der Spren­gel Ostfriesland-Ems

Der Spren­gel Ost­fries­land-Ems ist einer von sechs Bezir­ken der Evan­ge­lisch-luthe­ri­schen Lan­des­kir­che Han­no­vers. Zum Spren­gel gehö­ren die Kir­chen­krei­se Aurich, Emden-Leer, Ems­land-Bent­heim, Har­lin­ger­land, Nor­den und Rhauderfehn.

Ins­ge­samt umfasst der Spren­gel 143 Kir­chen- und Kapel­len­ge­mein­den sowie drei Gesamt­kir­chen­ge­mein­den mit rund 274.500 Mitgliedern.

Quellen/Kontakt/Hinweise

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zur II. Tagung der 27. Lan­des­syn­ode sind bei der Evan­ge­lisch-luthe­ri­schen Lan­des­kir­che Han­no­vers erhältlich.

Grund­la­ge die­ses Bei­trags ist die Vor­stel­lung der Syn­oda­len Ina Jäckel und Nico­le Stre­cker sowie ihrer Arbeit in der Lan­des­syn­ode der Evan­ge­lisch-luthe­ri­schen Lan­des­kir­che Hannovers.

— Redak­ti­on: Lese­r­ECHO Emden

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