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Unfäl­le bei der Bor­ku­mer Klein­bahn: Ent­glei­sung und Bus­kol­li­si­on – kei­ne Verletzten

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Bor­kum. Bei extre­mer Wit­te­rung ist es am Don­ners­tag, 5. Febru­ar 2026, zu gleich zwei Zwi­schen­fäl­len im Umfeld der Bor­ku­mer Klein­bahn gekom­men. Trotz der dra­ma­tisch klin­gen­den Ereig­nis­se gibt es eine ent­schei­den­de gute Nach­richt: Nie­mand wur­de ver­letzt.

Gegen 11:00 Uhr ent­gleis­te eine Lok der Bor­ku­mer Klein­bahn bei der Aus­fahrt vom Hafen in Rich­tung Orts­kern. Der Vor­fall ereig­ne­te sich auf Höhe einer Wei­che, trotz nied­ri­ger Geschwin­dig­keit und vor­sich­ti­ger Fahr­wei­se. In den Wag­gons befan­den sich nur weni­ge Fahr­gäs­te, zudem der Lok­füh­rer – alle Betei­lig­ten blie­ben unver­letzt. Die Wag­gons selbst ent­gleis­ten nicht, ledig­lich die Lok war betroffen.

Ersatz­ver­kehr: Bus rutscht von Fahrbahn

Im Anschluss orga­ni­sier­te die Bor­ku­mer Klein­bahn einen Schie­nen­er­satz­ver­kehr. Dabei kam es zu einem wei­te­ren Zwi­schen­fall: Ein ein­ge­setz­ter Gelenk­bus rutsch­te auf Höhe der Bus­hal­te­stel­le „Café zur Hei­de“ auf dem Weg zurück zum Hafen von der Fahr­bahn und kol­li­dier­te bei nied­ri­ger Geschwin­dig­keit mit einem Lkw.

Zum Zeit­punkt des Unfalls befan­den sich kei­ne Fahr­gäs­te im Bus. Sowohl der Bus­fah­rer als auch der Fah­rer des Lkw blie­ben eben­falls unver­letzt.

Erleich­te­rung bei der Bor­ku­mer Kleinbahn

Die Bor­ku­mer Klein­bahn zeig­te sich nach bei­den Vor­fäl­len froh und erleich­tert, dass es zu kei­nem Per­so­nen­scha­dengekom­men ist. Die Ereig­nis­se unter­strei­chen jedoch die Her­aus­for­de­run­gen, die die aktu­el­len extre­men Wit­te­rungs­be­din­gun­gen für den Ver­kehr auf der Insel mit sich bringen.


Redak­ti­on: Lese­r­ECHO Emden

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Neues aus Ostfriesland

Groß­kon­trol­le an der Gren­ze: Behör­den gehen auf A31 gegen Kri­mi­na­li­tät vor

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A31/Rheiderland. Mit einer groß ange­leg­ten Kon­troll­ak­ti­on haben meh­re­re Behör­den am Frei­tag (13.03.2026) ent­lang der deutsch-nie­der­län­di­schen Gren­ze Prä­senz gezeigt und gezielt gegen grenz­na­he sowie grenz­über­schrei­ten­de Kri­mi­na­li­tät vor­ge­gan­gen. Unter Feder­füh­rung der Auto­bahn­po­li­zei Leer fan­den die Maß­nah­men im Zeit­raum von 13:00 bis 21:00 Uhr auf der Bun­des­au­to­bahn 31 statt – kon­kret im Bereich des Park­plat­zes Rhei­der­land in Fahrt­rich­tung Emden. Ergän­zend kon­trol­lier­ten mobi­le Teams auch Umlei­tungs- und Neben­stre­cken der A280 sowie der A31.

Ziel war es, typi­sche Delikts­fel­der im Grenz­raum zu bekämp­fen. Im Fokus stan­den dabei unter ande­rem Betäu­bungs­mit­tel­kri­mi­na­li­tätKfz- und Eigen­tums­kri­mi­na­li­tätUrkun­den- und Ver­brin­gungs­de­lik­te sowie Schleu­sungs­kri­mi­na­li­tät. Dafür wur­de der Ver­kehr an der Kon­troll­stel­le ver­engt und Fahr­zeu­ge des Indi­vi­du­al­ver­kehrs selek­tiv zu einer Kon­troll­spur gelei­tet. Vor Ort arbei­te­ten gemisch­te Teams aus ver­schie­de­nen Behör­den zusam­men, um umfas­sen­de Über­prü­fun­gen durchzuführen.

Betei­ligt waren neben Ein­satz­kräf­ten der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden unter ande­rem das Grenz­über­schrei­ten­de Poli­zei­team Bun­de, Kräf­te der Poli­zei­in­spek­tio­nen Aurich/Wittmund und Emsland/Grafschaft Bent­heim, die Poli­zei­di­rek­ti­on Osna­brück, die Zen­tra­le Poli­zei­di­rek­ti­on Nie­der­sach­sen, die Bun­des­po­li­zei, das Haupt­zoll­amt Olden­burg und Bre­men, die Steu­er­fahn­dung Olden­burg sowie die Aus­län­der­be­hör­de des Land­krei­ses Leer.

Meh­re­re Straf­ta­ten fest­ge­stellt – Haft­be­fehl vollstreckt

Im Ergeb­nis stell­ten die Ein­satz­kräf­te meh­re­re Straf­ta­ten fest. Dazu gehör­ten Fäl­le des Fah­rens ohne Fahr­erlaub­nisUrkun­den­fäl­schung sowie Ver­stö­ße gegen das Betäu­bungs­mit­tel­ge­setz und das Kon­sum­can­na­bis­ge­setz. Zudem wur­den meh­re­re Fahr­zeug­füh­rer fest­ge­stellt, die unter dem Ein­fluss von Alko­hol oder ande­ren berau­schen­den Mit­telnstan­den. In einem Fall fan­den Beam­te bei einer Fahr­zeug­durch­su­chung Amphet­ami­ne. Dar­über hin­aus konn­te ein per Haft­be­fehl gesuch­ter Mann fest­ge­nom­men werden.

Auch im Bereich aus­län­di­scher Händ­ler­kenn­zei­chen regis­trier­ten die Ein­satz­kräf­te meh­re­re Ver­stö­ße. In den ent­spre­chen­den Fäl­len wur­de die Wei­ter­fahrt unter­sagt und Ermitt­lungs­ver­fah­ren ein­ge­lei­tet. Neben Straf­ta­ten wur­den zudem zahl­rei­che Ord­nungs­wid­rig­kei­ten fest­ge­stellt – unter ande­rem im Zusam­men­hang mit Waf­fen­rechtAuf­ent­halts­recht und dem Güter­kraft­ver­kehrs­recht.


Hin­weis: Das Arti­kel­bild wur­de mit­tels KI gene­riert und ist eine bei­spiel­haf­te Dar­stel­lung zu dem The­ma des Arti­kels. Es han­delt sich hier­bei nicht um eine Echtaufnahme.

Redak­ti­on: Lese­r­ECHO Emden (nach einer Mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden)

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Neues aus Emden

Welt­frau­en­tag 2026: Zwi­schen Erreich­tem und dem Weg zur ech­ten Gleichstellung

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Emden. Jedes Jahr am 8. März rich­ten sich die Bli­cke welt­weit auf die Rech­te von Frau­en, auf ihre Erfol­ge, aber auch auf die bestehen­den Hür­den, die einer voll­stän­di­gen Gleich­be­rech­ti­gung noch immer im Weg ste­hen. Der Welt­frau­en­tag 2026 ist mehr als nur ein sym­bo­li­sches Datum – er ist ein laut­star­ker Appell für Gerech­tig­keit, Sicher­heit und Teil­ha­be in allen Lebensbereichen.

Was Anfang des 20. Jahr­hun­derts als Kampf für das Frau­en­wahl­recht begann, hat sich zu einer glo­ba­len Bewe­gung ent­wi­ckelt. Heu­te, im Jahr 2026, bli­cken wir auf vie­le Mei­len­stei­ne zurück: Frau­en beset­zen Füh­rungs­po­si­tio­nen, gestal­ten die Wis­sen­schaft und prä­gen die Poli­tik welt­weit. Doch der Blick auf die Sta­tis­tik zeigt, dass der Weg noch nicht zu Ende ist. The­men wie die geschlechts­spe­zi­fi­sche Lohn­lü­cke (Gen­der Pay Gap), die unglei­che Ver­tei­lung von unbe­zahl­ter Sor­ge­ar­beit (Care-Arbeit) und der Schutz vor Gewalt gegen Frau­en ste­hen nach wie vor ganz oben auf der Agenda.

Fokus 2026: Sicht­bar­keit und Sicherheit

In die­sem Jahr liegt ein beson­de­rer Schwer­punkt auf der digi­ta­len und wirt­schaft­li­chen Selbst­be­stim­mung. In einer immer stär­ker ver­netz­ten Welt ist es ent­schei­dend, dass Frau­en den glei­chen Zugang zu tech­no­lo­gi­schen Res­sour­cen und finan­zi­el­ler Unab­hän­gig­keit haben. Gleich­zei­tig bleibt der Kampf gegen Dis­kri­mi­nie­rung – ob im Beruf oder im pri­va­ten Umfeld – eine Dau­er­auf­ga­be der gesam­ten Gesellschaft.

Auch in Emden wird die­ser Tag tra­di­tio­nell genutzt, um loka­le Netz­wer­ke zu stär­ken. Ob durch Ver­an­stal­tun­gen der Fach­stel­le für Inklu­si­on, Initia­ti­ven des Pari­tä­ti­schen oder kul­tu­rel­le Bei­trä­ge im Kul­tur­bun­ker: Die Stadt zeigt Flag­ge für ihre Bür­ge­rin­nen. Es geht dar­um, Räu­me zu schaf­fen, in denen Frau­en ihre Stim­men erhe­ben kön­nen und gehört werden.

Soli­da­ri­tät als Schlüssel

Der Welt­frau­en­tag ist kein „Fei­er­tag“ im klas­si­schen Sin­ne, an dem es nur um Blu­men geht. Er ist ein Tag der Soli­da­ri­tät. Er erin­nert uns dar­an, dass Gleich­be­rech­ti­gung kein rei­nes „Frau­en­the­ma“ ist, son­dern eine Grund­vor­aus­set­zung für eine funk­tio­nie­ren­de, moder­ne Demo­kra­tie. Wenn Frau­en frei von Angst und Benach­tei­li­gung leben kön­nen, pro­fi­tiert die gesam­te Gesell­schaft davon.

Ob im Klei­nen durch gegen­sei­ti­ge Unter­stüt­zung im All­tag oder im Gro­ßen durch poli­ti­sches Enga­ge­ment: Jeder Bei­trag zählt. Der 8. März 2026 lädt uns alle ein, inne­zu­hal­ten und zu fra­gen: Was haben wir erreicht? Und was müs­sen wir heu­te tun, damit die Gene­ra­ti­on von mor­gen nicht mehr für die­sel­ben Rech­te kämp­fen muss? Las­sen Sie uns die­sen Tag nut­zen, um die Frau­en in unse­rem Leben zu fei­ern, ihre Leis­tun­gen zu wür­di­gen und gemein­sam für eine Zukunft ein­zu­ste­hen, in der das Geschlecht kei­ne Rol­le mehr für die Chan­cen eines Men­schen spielt.


Redak­ti­on: Lese­r­ECHO Emden

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