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Dem Him­mel so nah: Lese­kreis zu Saman­tha Har­veys „Umlauf­bah­nen“ im Museum

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Emden. Am Sonn­tag, den 28. Sep­tem­ber 2025, lädt das Muse­um im Rah­men sei­ner Aus­stel­lung Dem Him­mel so nah. Wol­ken in der Kunst zu einem beson­de­ren Lese­kreis ein. Im Mit­tel­punkt steht Saman­tha Har­veys Roman Umlauf­bah­nen – ein poe­ti­sches Werk, das die gro­ßen Fra­gen der Mensch­heit aus der unge­wöhn­li­chen Per­spek­ti­ve des Alls beleuchtet.

Lite­ra­tur trifft auf Kosmos

Sechs Astro­nau­tin­nen und Astro­nau­ten aus unter­schied­li­chen Natio­nen umkrei­sen in Har­veys Roman sech­zehn­mal am Tag die Erde. In der Schwe­re­lo­sig­keit gera­ten Zeit und All­tag aus den Fugen, das Den­ken ver­än­dert sich. Der Blick auf die Hei­mat als blau­er Pla­net im Fens­ter­rah­men wirft neue Fra­gen auf: Wie ver­än­dert sich das Bewusst­sein, wenn Son­nen­auf­gän­ge und Son­nen­un­ter­gän­ge in rasen­dem Tem­po ein­an­der ablö­sen? Wel­che Erkennt­nis­se ent­ste­hen in die­ser ein­zig­ar­ti­gen Situation?

Phi­lo­so­phi­sche und atmo­sphä­ri­sche Erzählung

Har­vey ver­knüpft die Erleb­nis­se ihrer Figu­ren zu einer inten­si­ven Refle­xi­on über Nähe und Distanz, Ver­bun­den­heit und Ein­sam­keit, Schön­heit und Zer­brech­lich­keit der Welt. Das Buch öff­net damit zugleich den Blick auf das Gro­ße und Gan­ze – und auf das, was das Mensch­sein im Kern ausmacht.

Aus­tausch im Museum

Der Lese­kreis wird von Marie-Chris­ti­ne Rad­datz mode­riert und lädt die Teil­neh­men­den dazu ein, sich gemein­sam über das Werk aus­zu­tau­schen. Beginn ist um 15 Uhr an der Muse­ums­kas­se. Die Teil­nah­me ist im regu­lä­ren Ein­tritt ent­hal­ten; Vor­aus­set­zung ist ledig­lich die Lek­tü­re des Romans.

Ein Nach­mit­tag, der Lite­ra­tur, Kunst und Kos­mos mit­ein­an­der ver­bin­det – und zeigt, wie inspi­rie­rend der Blick von oben sein kann.


Redak­ti­on: Lese­r­ECHO Emden

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Ver­nis­sa­ge in Emden: „ARCHITEKTUR – gestern–heute–morgen“ star­tet heu­te um 15 Uhr

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Im Mül­ler­haus der Johan­na Müh­le eröff­net heu­te um 15:00 Uhr die neue Aus­stel­lung „ARCHITEKTUR – gestern–heute–morgen“. Der Emder Kunst­ver­ein lädt zur Ver­nis­sa­ge mit klei­nem Buf­fet ein – und ver­spricht Archi­tek­tur zum Anschau­en und zum Mitmachen.

Archi­tek­tur als The­ma – und als künst­le­ri­scher Spielraum

Nach sechs Wochen „Lieb­lings­bü­cher“ schlägt der Emder Kunst­ver­ein ein neu­es Kapi­tel auf: Dies­mal geht es um Archi­tek­tur. Was zunächst tech­nisch klingt, wird in der Aus­stel­lung „ARCHITEKTUR – gestern–heute–morgen“ als krea­ti­ves Feld sicht­bar, in dem Gestal­tung, Mate­ri­al und Vor­stel­lungs­kraft zusam­men­kom­men. Archi­tek­tur wird dabei als Kunst und Wis­sen­schaft des Ent­wer­fens, Pla­nens und Bau­ens ver­stan­den – und genau die­ser Blick öff­net in der künst­le­ri­schen Umset­zung vie­le Wege.

Im Mül­ler­haus der Johan­na Müh­le wird das The­ma in unter­schied­li­chen Tech­ni­ken leben­dig. Genannt wer­den Male­rei mit ver­schie­de­nen Mate­ria­li­en, Druck, Kera­mik, Foto­be­ar­bei­tung und Holz­ar­bei­ten – ergänzt durch wei­te­re Ansät­ze. Auch die Moti­ve grei­fen weit aus: von der Hob­bit-Höh­le über Hoch­häu­ser in New York und Hexen­häu­ser bis hin zum visio­nä­ren „Dorf auf dem Mond“. Die kur­ze Erläu­te­rung auf dem Aus­stel­lungs­pla­kat bil­det dabei die inhalt­li­che Klam­mer und lenkt den Blick auf Ver­gan­gen­heit, Gegen­wart und Zukunft des Bauens.

Ver­nis­sa­ge heu­te um 15:00 Uhr im Mül­ler­haus – mit klei­nem Buffet

Der Auf­takt ist als gemein­sa­mes Ereig­nis gedacht: Heu­te um 15:00 Uhr fin­det die Ver­nis­sa­ge im Mül­ler­haus statt, beglei­tet von einem klei­nen Buf­fet. Wer die Johan­na Müh­le abseits des Markt­plat­zes noch nicht kennt, bekommt damit eine gute Gele­gen­heit für einen ers­ten Besuch – direkt zum Start der Ausstellung.

Öff­nungs­zei­ten bis 19. Juli – und ein Kunst­ca­fé am Freitag

Die Aus­stel­lung läuft ab heu­te bis zum 19. Juli und ist jeweils frei­tags, sams­tags und sonn­tags von 14:00 bis 18:00 Uhr geöff­net. Zusätz­lich lädt das Kunst­ca­fé immer frei­tags von 15:00 bis 18:00 Uhr zum Ver­wei­len ein. Wer es zu den regu­lä­ren Zei­ten nicht schafft, kann laut Vor­la­ge auch einen indi­vi­du­el­len Ter­min vereinbaren.

Mit­mach-Akti­on und offe­ner Work­shop: Archi­tek­tur nicht nur ansehen

Auch dies­mal ist eine Mit­mach-Akti­on ange­kün­digt – dies­mal wird statt Bücher­tausch krea­tiv „gebaut“. Die Details wer­den vor Ort ver­ra­ten und sol­len dazu ein­la­den, Archi­tek­tur nicht nur zu betrach­ten, son­dern spie­le­risch zu erle­ben. Dar­über hin­aus bleibt der offe­ne Mitt­wochs-Work­shop wei­ter­hin für alle Emde­rin­nen und Emder geöff­net, die selbst krea­tiv wer­den möch­ten. Fotos von Ver­nis­sa­ge und Aus­stel­lung sind im Anschluss angekündigt.

Quellen/Kontakt/Hinweise

Grund­la­ge die­ses Bei­trags ist die vor­lie­gen­de Text­vor­la­ge des Emder Kunst­ver­eins zur Aus­stel­lung „ARCHITEKTUR – gestern–heute–morgen“. Hin­weis: Soll­te ein Besuch zu den regu­lä­ren Öff­nungs­zei­ten nicht mög­lich sein, kann ein indi­vi­du­el­ler Ter­min ver­ein­bart wer­den. Fotos von Ver­nis­sa­ge und Aus­stel­lung fol­gen im Anschluss.

— Redak­ti­on: Lese­r­ECHO Emden

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Gene­ral­kon­vent in Emden: Kir­che zwi­schen Gemein­schaft, Wan­del und KI

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Wie kann Kir­che Men­schen ver­bin­den, Ori­en­tie­rung geben und zugleich offen für neue Ent­wick­lun­gen blei­ben? Mit die­sen Fra­gen hat sich der Gene­ral­kon­vent des Spren­gels Ost­fries­land-Ems am 20. Mai 2026 in Emden beschäf­tigt – und dabei auch Künst­li­che Intel­li­genz als Zukunfts­the­ma in den Blick genommen.

Gene­ral­kon­vent des Spren­gels Ost­fries­land-Ems tagt in Emden

Pas­to­rin­nen und Pas­to­ren aus den Kir­chen­krei­sen des Spren­gels Ost­fries­land-Ems kamen am 20. Mai 2026 in Emden zusam­men, um gemein­sam Got­tes­dienst zu fei­ern, aktu­el­le Ent­wick­lun­gen zu bera­ten und über die Zukunft kirch­li­cher Arbeit ins Gespräch zu kom­men. Der Tag stand dabei sicht­bar im Zei­chen von Aus­tausch und gemein­sa­mer Ori­en­tie­rung: Es ging um das, was Kir­che vor Ort trägt – und um das, was sich ver­än­dern muss.

Got­tes­dienst in der Mar­tin-Luther-Kir­che und Ehrun­gen für Jubiläen

Den Auf­takt bil­de­te ein Got­tes­dienst in der Mar­tin-Luther-Kir­che Emden, der bischöf­li­chen Pre­digt­kir­che des Spren­gels. Im Rah­men des Got­tes­diens­tes wur­den meh­re­re Pas­to­rin­nen und Pas­to­ren für ihre Ordi­na­ti­ons­ju­bi­lä­en geehrt. Für ihr 25. Ordi­na­ti­ons­ju­bi­lä­um wur­den Hei­no Dirks, Dr. Andre­as Lüder, Joa­chim Poth­mann, Chris­ti­an Erchin­ger und Chris­tia­ne Schus­ter-Scholz aus­ge­zeich­net. Pas­tor i. R. Ger­hard Küsel wur­de für 50 Jah­re Ordi­na­ti­ons­dienst geehrt.

Pre­digt mit Blick auf Ver­stän­di­gung – bis hin zur Künst­li­chen Intelligenz

In ihrer Pre­digt griff Regio­nal­bi­schö­fin Sabi­ne Schier­mey­er die Pfingst­ge­schich­te auf und stell­te die Fra­ge nach gelin­gen­der Ver­stän­di­gung in den Mit­tel­punkt. Spra­che kön­ne ver­bin­den, aber auch tren­nen. Wirk­li­ches Ver­ste­hen brau­che Offen­heit, Zuhö­ren und den Mut, sich auf ande­re Per­spek­ti­ven einzulassen.

Schier­mey­er spann­te den Bogen dabei aus­drück­lich bis in die Gegen­wart moder­ner Kom­mu­ni­ka­ti­ons­for­men, dar­un­ter Künst­li­che Intel­li­genz. KI – also Sys­te­me, die auf Basis von Daten Mus­ter erken­nen und Inhal­te oder Vor­schlä­ge erzeu­gen kön­nen – kön­ne hel­fen, Ver­stän­di­gung zu för­dern, erset­ze aber nicht per­sön­li­che Begeg­nung und mensch­li­ches Mitgefühl.

Schwer­punkt KI: Chan­cen, Gren­zen und ethi­sche Orientierung

Ein inhalt­li­cher Schwer­punkt des Gene­ral­kon­vents war das The­ma Künst­li­che Intel­li­genz. Unter dem Titel „Mensch, Maschi­ne, Mis­si­on – Wie KI die Kir­che her­aus­for­dert“ gestal­te­ten Dr. Karl Teil­le, Refe­rent für KI und Ethik der Evan­ge­lisch-luthe­ri­sche Lan­des­kir­che Han­no­vers, und Chris­ti­an Ster­zik, Lei­ter der Stabs­stel­le Digi­ta­li­sie­rung in der Evan­ge­li­sche Kir­che in Deutsch­land, einen Impulsvortrag.

Die Refe­ren­ten mach­ten deut­lich, dass Kir­che sich aktiv mit KI aus­ein­an­der­set­zen müs­se. Künst­li­che Intel­li­genz kön­ne Ver­wal­tungs­ab­läu­fe erleich­tern und neue Mög­lich­kei­ten in Bera­tung, Kom­mu­ni­ka­ti­on und Seel­sor­ge eröff­nen. Gleich­zei­tig brau­che es kla­re ethi­sche Ori­en­tie­rung und einen ver­ant­wor­tungs­vol­len Umgang mit der Tech­no­lo­gie. Beson­ders in der Seel­sor­ge sei­en mensch­li­che Nähe, Mit­ge­fühl und per­sön­li­che Begeg­nung uner­setz­bar. In der anschlie­ßen­den Dis­kus­si­on wur­de laut Mit­tei­lung deut­lich, wie groß das Inter­es­se ist – und dass gleich­zei­tig Fra­gen und Sor­gen mit Blick auf Chan­cen und Risi­ken von KI bestehen.

Berich­te aus Lan­des­kir­che und Spren­gel: Ver­än­de­run­gen, Ein­spa­run­gen, neue Formate

Im wei­te­ren Ver­lauf berich­te­te Ralf Meis­ter aus der Lan­des­kir­che. Er sprach über aktu­el­le Ver­än­de­rungs­pro­zes­se und beton­te, dass sich Kir­che in einem tief­grei­fen­den Wan­del befin­de. Zugleich stell­te er die Treue Got­tes als ver­läss­li­ches Fun­da­ment in beweg­ten Zei­ten her­aus. Chris­tin­nen und Chris­ten sei­en beru­fen, Zeu­gin­nen und Zeu­gen die­ser Treue zu sein.

Regio­nal­bi­schö­fin Sabi­ne Schier­mey­er berich­te­te zudem aus dem Spren­gel Ost­fries­land-Ems. Sie hob her­vor, wie wich­tig Begeg­nun­gen vor Ort, Visi­ta­tio­nen und neue krea­ti­ve For­men kirch­li­chen Lebens sei­en. Zugleich ver­wies sie auf Her­aus­for­de­run­gen durch not­wen­di­ge Ver­än­de­run­gen und Ein­spa­run­gen. Gera­de im länd­li­chen Raum blei­be Kir­che ein wich­ti­ger Ort für Gemein­schaft, Bil­dung und Begeg­nung. Als ermu­ti­gen­de Bei­spie­le wur­den das tol­le Mit­singfes­ti­val im Mai sowie belieb­te For­ma­te wie Tauf­fes­te oder jetzt neu „Ein­fach hei­ra­ten“ genannt.

Abschluss mit Dank und Reisesegen

Zum Abschluss dank­te Schier­mey­er allen haupt- und ehren­amt­lich Enga­gier­ten für ihren Ein­satz. Der Gene­ral­kon­vent ende­te mit einem gemein­sa­men Rei­se­se­gen. Der Tag mach­te deut­lich, wie wich­tig Aus­tausch, Gemein­schaft und gegen­sei­ti­ge Ermu­ti­gung für die kirch­li­che Arbeit sind – und dass Kir­che in Zei­ten des Wan­dels von Men­schen lebt, die Ver­ant­wor­tung über­neh­men und Zukunft gestalten.

Quellen/Kontakt/Hinweise

Quel­le: Pres­se­mit­tei­lung zum Gene­ral­kon­vent des Spren­gels Ost­fries­land-Ems am 20. Mai 2026 in Emden.

Bild­hin­weis

Bild­un­ter­schrift: Ehrung der Ordi­na­ti­ons­ju­bi­lä­en in der Mar­tin-Luther-Kir­che, v.l. Dagrun Peter­hans, Lan­des­bi­schof Ralf Meis­ter, Pas­tor i. R. Ger­hard Küsel wur­de für sein 50. Ordi­na­ti­ons­ju­bi­lä­um geehrt, 25. Ordi­na­ti­ons­ju­bi­lä­um der Pas­to­ren und Pas­to­rin: Chris­tia­ne Schus­ter-Scholz aus der St. Jür­gens Kir­chen­ge­mein­de Hol­trop, Chris­ti­an Erchin­ger aus der Pau­lus-Kir­chen­ge­mein­de Heis­fel­de, Joa­chim Poth­mann, Schul­pas­tor am Gym­na­si­um Ulri­cia­num Aurich und Befkus, Dr. Andre­as Lüder aus der Chris­tus-Kir­chen­ge­mein­de Groß­hei­de, Hei­no Dirks aus der Kir­chen­ge­mein­de Völ­len und Sabi­ne Schier­mey­er, Regionalbischöfin.

Quel­le: Julia Fischer

— Redak­ti­on: Lese­r­ECHO Emden

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