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Neueröffnung in Emden: “Meta’s Enkelin” – Ein Café mit Herz, Charakter und gesundem Genuss
Emden. Mitten im Herzen der Seehafenstadt hat am 7. Juni ein neues gastronomisches Kleinod seine Türen geöffnet: Café Meta’s Enkelin – gelegen in der Oldersumer Straße, zwischen Engbers und dem Ostfriesischen Landesmuseum. Schon zur Eröffnung war der Andrang groß: Rund 150 bis 200 Gäste, darunter auch Familie aus Düsseldorf, feierten gemeinsam mit Inhaberin Anita Demiri die Verwirklichung ihres Lebenstraums.
In nur acht Wochen verwandelte Anita gemeinsam mit ihrer Familie ein ehemaliges Vintage-Möbelgeschäft in ein stilvolles Café, das Charme, Wärme und urbane Atmosphäre vereint. Die gesamte Renovierung – vom Anstrich bis zum letzten Dekodetail – erfolgte in Eigenleistung. Herausgekommen ist ein Ort, der sowohl optisch als auch kulinarisch überzeugt.
Ein Café mit Geschichte und Seele
Der Name Meta’s Enkelin ist mehr als eine nostalgische Geste – er ist eine Hommage an Anita Demiris Großvater Meta, der sie mit seinen Geschichten und Werten prägte. Diesen familiären Geist spürt man sofort beim Eintreten: Liebevoll restaurierte Möbel, warme Farben und eine kleine Chill-Lounge mit Kinderecke laden zum Verweilen ein. Hier trifft Moderne auf Erinnerungen – und Genuss auf Achtsamkeit.

Regionale Qualität, die man schmeckt
Das kulinarische Konzept setzt auf gesunde levantinische Küche mit regionalem Fokus. Insbesondere Menschen mit Laktose- oder Glutamatunverträglichkeit finden hier schmackhafte Alternativen – ein Angebot, das es in Emden bislang kaum gab.
Die Zutaten kommen von lokalen Anbietern:
- Frisches Brot von der Bäckerei Sikken,
- Kaffee & Tee von Nölker und Nölker,
- Honig aus Wybelsum
- und Obst & Gemüse vom Emder Wochenmarkt.
Die Speisen werden mit viel Hingabe zubereitet – oft sogar von Anita Demiri selbst, die ihr Wissen auch an ihr kleines Team weitergibt. Die gelernte Rechtsanwaltsgehilfin fand schon früh ihre Leidenschaft fürs Kochen: Mit 19 Jahren arbeitete sie erstmals in einer Restaurantküche – der Grundstein für ihren heutigen Weg.
Mehr als nur Kaffee und Kuchen
Ob Frühstück, kleiner Snack, vegane Bowl oder hausgemachter Milchreis – im Café Meta’s Enkelin gibt es täglich ab 07:30 Uhr ein vielseitiges Angebot. Zwischen 12:00 und 14:30 Uhr wird ein Mittagstisch angeboten. Warme Speisen gibt es bis 20:00 Uhr, geöffnet ist das Café bis 22:00 Uhr.
Egal ob für Frühaufsteher, Berufstätige in der Mittagspause oder für den entspannten Ausklang des Tages: Dieses Café passt sich dem Alltag an – ohne Kompromisse bei der Qualität.

Ein neues Kapitel für Emden
Nach Jahren der Unsicherheit während der Pandemie und verschobenen Plänen hat Anita Demiri ihren Traum nun verwirklicht. Sie dankt allen Helferinnen und Helfern, die sie unterstützt haben – und richtet einen Wunsch an die Emder Gastronomieszene: mehr Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung.
Auch für den Winter hat sie bereits Ideen: So sollen unter anderem Candlelight-Dinner folgen.
Fazit
Mit Meta’s Enkelin hat Emden nicht nur ein weiteres Café, sondern einen neuen Ort zum Ankommen, Austauschen und Genießen bekommen. Ein echter Wohlfühlort mit Seele – und mit dem Duft von Kaffee, der bald durch die Oldersumer Straße weht.
📍 Café Meta’s Enkelin
Oldersumer Straße 3, 26725 Emden
🕒 Öffnungszeiten: Täglich 07:30 – 22:00 Uhr
🛎️ Mittagstisch: 12:00 – 14:30 Uhr
🍽️ Warme Küche bis 20:00 Uhr
Redaktion LeserECHO Emden
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Paritätischer Armutsbericht 2026: Armutsquote in Niedersachsen steigt – Weser-Ems besonders betroffen
Der Paritätische Gesamtverband schlägt in seinem Armutsbericht 2026 Alarm: In Niedersachsen ist die Armutsquote erneut gestiegen – auf 17,4 Prozent. Besonders hoch fällt sie in der Region Weser-Ems aus, zu der auch Emden gehört.
Mehr Armut in Niedersachsen: 1,4 Millionen Menschen betroffen
Die Armutsquote in Niedersachsen ist laut dem heute veröffentlichten Armutsbericht des Paritätischen Gesamtverbands gestiegen: von 16,9 Prozent im Vorjahr auf 17,4 Prozent. Damit liegt das Land weiterhin über dem Bundesdurchschnitt von 16,1 Prozent. In absoluten Zahlen sind das rund 1,4 Millionen Menschen – nahezu jede sechste Person in Niedersachsen gilt dem Bericht zufolge als arm.
Der Bericht steht unter dem Titel „Wachsende Armut, schrumpfende Sicherheit“ und beschreibt eine Entwicklung, die bundesweit als alarmierend eingeordnet wird. Für Niedersachsen zeigt sich laut Mitteilung zudem: Auch die beiden größten Städte liegen mit ihren Quoten über dem Bundesschnitt (Hannover 16,4 Prozent, Braunschweig 16,7 Prozent).
Weser-Ems mit „traurigem Spitzenwert“
Besonders besorgniserregend ist die Lage in der Region Weser-Ems. Mit 20,8 Prozent weist sie eine der höchsten Armutsquoten der untersuchten Regionen auf – ein „trauriger Spitzenwert“, der laut Mitteilung die Dimension der sozialen Spaltung vor Ort verdeutlicht. Für die Region Weser-Ems ist das nicht nur eine statistische Marke, sondern ein Signal, das auch Kommunen und soziale Träger im Alltag spüren.
Wer besonders betroffen ist – und was das im Alltag bedeutet
Der Armutsbericht benennt mehrere Gruppen, die besonders häufig betroffen sind: Dazu zählen ältere Menschen, Frauen und Alleinerziehende, alleinlebende Menschen, Kinder und Familien mit geringem Einkommen, Menschen mit Behinderungen, Geflüchtete sowie Menschen mit chronischen Erkrankungen.
Die Folgen zeigen sich laut Paritätischem längst im Alltag. Viele Betroffene könnten unerwartete Ausgaben nicht mehr stemmen, müssten beim Heizen sparen oder verzichteten aus Kostengründen auf gesellschaftliche Teilhabe. Diese wachsende Unsicherheit treffe den gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Paritätischer in der Region: Warnung vor Sozialkürzungen
Deutliche Worte kommen vom Paritätischen aus der Region. „Die steigenden Armutszahlen sind ein deutliches Warnsignal. Immer mehr Menschen in Niedersachsen geraten unter Druck, während gleichzeitig über Kürzungen sozialer Leistungen diskutiert wird. Dies schürt Angst und Unsicherheit und spielt Populisten und Extremisten in die Hände“, betont Stefan Kamer, Kreisverbandsgeschäftsführung der Paritätischen Kreisverbände Emden, Leer, Aurich-Wittmund.
Besonders kritisch bewertet er geplante oder diskutierte Einschnitte bei zentralen sozialen Leistungen, etwa beim Wohngeld, Unterhaltsvorschuss, in der Jugendhilfe, Eingliederungshilfe sowie bei Rente und Krankenversicherung. „Und wieder trifft es gerade die Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind“, so Kamer.
Sein Appell an die Politik fällt unmissverständlich aus: „Wer in der Krise den Sozialstaat weiter abbaut, der vertieft die Krise. Die Bundesregierung ist aufgefordert, diesen Kurs zu stoppen und endlich eine Politik zu machen, die Armut bekämpft statt verwaltet!“
Ein „Seismograf“ für soziale Entwicklungen
Der Paritätische Armutsbericht gilt bundesweit als wichtiger Seismograf für soziale Entwicklungen. Die aktuelle Ausgabe unterstreicht laut Mitteilung, dass Armut in Deutschland und speziell in Niedersachsen nicht nur eine statistische Größe ist, sondern reale Lebenslagen prägt – und dass Gegensteuern notwendig ist, um Chancen- und Teilhabegerechtigkeit zu sichern.
Quellen/Kontakt/Hinweise
Weiterführende Informationen: Der vollständige Armutsbericht 2026 „Wachsende Armut, schrumpfende Sicherheit“ als PDF beim Paritätischen Gesamtverband: Armutsbericht_2026_Wachsende_Armut_Schrumpfende_Sicherheit.pdf. Einordnung/Meldung zur Veröffentlichung: Der Paritätische – Meldung zum Armutsbericht 2026. Hintergründe zu Debatten um Sozialkürzungen: stoppt-sozialabbau.de.
Hinweis: Zahlen und Einschätzungen stammen aus der aktuellen Pressemitteilung des Paritätischen sowie dem heute veröffentlichten Armutsbericht. Änderungen und Aktualisierungen sind möglich.
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Hinweis zum Teaserbild: Dieses Bild wurde mithilfe Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und dient ausschließlich der illustrativen Darstellung. Es zeigt keine reale Begebenheit; etwaige Ähnlichkeiten mit realen Personen, Orten oder Produkten sind zufällig.
— Redaktion: LeserECHO Emden
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Vernissage in Emden: „ARCHITEKTUR – gestern–heute–morgen“ startet heute um 15 Uhr
Im Müllerhaus der Johanna Mühle eröffnet heute um 15:00 Uhr die neue Ausstellung „ARCHITEKTUR – gestern–heute–morgen“. Der Emder Kunstverein lädt zur Vernissage mit kleinem Buffet ein – und verspricht Architektur zum Anschauen und zum Mitmachen.
Architektur als Thema – und als künstlerischer Spielraum
Nach sechs Wochen „Lieblingsbücher“ schlägt der Emder Kunstverein ein neues Kapitel auf: Diesmal geht es um Architektur. Was zunächst technisch klingt, wird in der Ausstellung „ARCHITEKTUR – gestern–heute–morgen“ als kreatives Feld sichtbar, in dem Gestaltung, Material und Vorstellungskraft zusammenkommen. Architektur wird dabei als Kunst und Wissenschaft des Entwerfens, Planens und Bauens verstanden – und genau dieser Blick öffnet in der künstlerischen Umsetzung viele Wege.
Im Müllerhaus der Johanna Mühle wird das Thema in unterschiedlichen Techniken lebendig. Genannt werden Malerei mit verschiedenen Materialien, Druck, Keramik, Fotobearbeitung und Holzarbeiten – ergänzt durch weitere Ansätze. Auch die Motive greifen weit aus: von der Hobbit-Höhle über Hochhäuser in New York und Hexenhäuser bis hin zum visionären „Dorf auf dem Mond“. Die kurze Erläuterung auf dem Ausstellungsplakat bildet dabei die inhaltliche Klammer und lenkt den Blick auf Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Bauens.
Vernissage heute um 15:00 Uhr im Müllerhaus – mit kleinem Buffet
Der Auftakt ist als gemeinsames Ereignis gedacht: Heute um 15:00 Uhr findet die Vernissage im Müllerhaus statt, begleitet von einem kleinen Buffet. Wer die Johanna Mühle abseits des Marktplatzes noch nicht kennt, bekommt damit eine gute Gelegenheit für einen ersten Besuch – direkt zum Start der Ausstellung.
Öffnungszeiten bis 19. Juli – und ein Kunstcafé am Freitag
Die Ausstellung läuft ab heute bis zum 19. Juli und ist jeweils freitags, samstags und sonntags von 14:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Zusätzlich lädt das Kunstcafé immer freitags von 15:00 bis 18:00 Uhr zum Verweilen ein. Wer es zu den regulären Zeiten nicht schafft, kann laut Vorlage auch einen individuellen Termin vereinbaren.
Mitmach-Aktion und offener Workshop: Architektur nicht nur ansehen
Auch diesmal ist eine Mitmach-Aktion angekündigt – diesmal wird statt Büchertausch kreativ „gebaut“. Die Details werden vor Ort verraten und sollen dazu einladen, Architektur nicht nur zu betrachten, sondern spielerisch zu erleben. Darüber hinaus bleibt der offene Mittwochs-Workshop weiterhin für alle Emderinnen und Emder geöffnet, die selbst kreativ werden möchten. Fotos von Vernissage und Ausstellung sind im Anschluss angekündigt.
Quellen/Kontakt/Hinweise
Grundlage dieses Beitrags ist die vorliegende Textvorlage des Emder Kunstvereins zur Ausstellung „ARCHITEKTUR – gestern–heute–morgen“. Hinweis: Sollte ein Besuch zu den regulären Öffnungszeiten nicht möglich sein, kann ein individueller Termin vereinbart werden. Fotos von Vernissage und Ausstellung folgen im Anschluss.
— Redaktion: LeserECHO Emden




