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Fels in der Bran­dung: Pari­tä­ti­scher Emden beweist Zuver­läs­sig­keit bei Schnee und Eis

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Foto: Kamer
Emden. Wenn das Wet­ter Kaprio­len schlägt und die Stadt unter einer dich­ten Schnee­de­cke ver­sinkt, gerät der All­tag vie­ler­orts ins Sto­cken. In den ver­gan­ge­nen Tagen erleb­te Emden genau das: Schnee­cha­os, glat­te Stra­ßen, geschlos­se­ne Schu­len und ein zeit­wei­se aus­ge­setz­ter Nah­ver­kehr. Doch wäh­rend vie­les still­stand, gab es eine Kon­stan­te, auf die sich die Men­schen in Emden ver­las­sen konn­ten – den Pari­tä­ti­schen Emden.
Gera­de in Extrem­si­tua­tio­nen zeigt sich, wie wich­tig ver­läss­li­che sozia­le Struk­tu­ren sind. Der Pari­tä­ti­sche bewies ein­mal mehr, dass Unter­stüt­zung, Für­sor­ge und Ver­ant­wor­tung auch bei Eis und Schnee nicht halt­ma­chen.
Die Tages­pfle­ge am Schwa­nen­teich wur­de dabei zu einem ech­ten Anker­punkt. Trotz wid­ri­ger Stra­ßen­ver­hält­nis­se blieb die Ein­rich­tung geöff­net. Für vie­le älte­re Men­schen bedeu­tet der Besuch dort nicht nur Betreu­ung, son­dern Struk­tur, Sicher­heit und sozia­le Nähe – beson­ders wich­tig in Zei­ten, in denen Unsi­cher­heit und Iso­la­ti­on drohen.

Auch der Dienst „Essen auf Rädern“ ließ sich vom Win­ter­ein­bruch nicht stop­pen. Gera­de für Men­schen, die ihre Woh­nung bei Glät­te nicht ver­las­sen kön­nen, ist die war­me Mahl­zeit am Mit­tag mehr als Kom­fort – sie ist ein Stück Lebens­qua­li­tät und Ver­sor­gungs­si­cher­heit. Trotz schwie­ri­ger Fahr­ver­hält­nis­se wur­den die Tou­ren gefah­ren, damit nie­mand auf sei­ne Mahl­zeit ver­zich­ten muss­te.
Was das Team des Pari­tä­ti­schen Emden in die­sen Tagen geleis­tet hat, geht weit über eine gewöhn­li­che Dienst­leis­tung hin­aus. Es ist ein star­kes Zei­chen von Ver­läss­lich­keit, Mensch­lich­keit und Zusam­men­halt. Wäh­rend der öffent­li­che Ver­kehr zeit­wei­se ein­ge­stellt war, blie­ben die Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter im Ein­satz – ruhig, umsich­tig und mit gro­ßem Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­sein.
Die­ser Ein­satz ver­dient höchs­ten Respekt. Dank die­ser Zuver­läs­sig­keit blieb in Emden nie­mand auf der Stre­cke, und beson­ders die Schwächs­ten unse­rer Gesell­schaft konn­ten sich dar­auf ver­las­sen, dass Hil­fe und Ver­sor­gung auch durch Schnee und Eis ihren Weg fin­det.
Ein herz­li­ches Dan­ke­schön an das gesam­te Team des Pari­tä­ti­schen Emden für die­sen groß­ar­ti­gen Ein­satz und das uner­müd­li­che Enga­ge­ment für unse­re Stadt.

Redak­ti­on: Lese­r­ECHO Emden

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Fahr­dienst der Tages­pfle­ge am Schwa­nen­teich: Ankom­men mit Sicher­heit, Wür­de und einem guten Gefühl

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Für vie­le Gäs­te der Tages­pfle­ge am Schwa­nen­teich ist der Weg dort­hin ohne Unter­stüt­zung kaum zu bewäl­ti­gen. Genau hier setzt der Fahr­dienst des Pari­tä­ti­schen Emden an: Er macht den Besuch der Tages­pfle­ge über­haupt erst mög­lich – ver­läss­lich, sicher und auf die indi­vi­du­el­len Bedürf­nis­se abge­stimmt. Bereits an der Haus­tür beginnt das, was den Ser­vice so beson­ders macht: Zeit, Zuwen­dung und ein geschul­tes Gespür für die Situa­ti­on der Men­schen. Die Fah­re­rin­nen und Fah­rer neh­men sich bewusst die nöti­ge Ruhe für den Ein­stieg in den Tag, hel­fen beim An- und Aus­zie­hen von Jacken, unter­stüt­zen beim Ein­stei­gen und spre­chen Abläu­fe behut­sam ab. So ent­steht schon beim Abho­len eine Atmo­sphä­re des Ver­trau­ens, in der sich die Gäs­te gese­hen und gut beglei­tet fühlen.

Der Fuhr­park ist auf beson­de­re Anfor­de­run­gen aus­ge­legt. Spe­zi­ell aus­ge­stat­te­te Fahr­zeu­ge ver­fü­gen über Ram­pen, damit Roll­stuhl­fah­re­rin­nen und ‑fah­rer kom­for­ta­bel und ohne Umstieg an Bord gelan­gen kön­nen. Fle­xi­ble Sitz­kon­zep­te, rutsch­fes­te Tritt­stu­fen, Hal­te­grif­fe und Siche­rungs­sys­te­me sor­gen für Sta­bi­li­tät und Sicher­heit wäh­rend der Fahrt. Wer einen Rol­la­tor nutzt, fin­det eben­so pas­sen­de Lösun­gen für das Ver­stau­en und Sichern des Hilfs­mit­tels. Auch auf Begleit­be­dar­fe – etwa Ori­en­tie­rungs­hil­fen bei Demenz oder zusätz­li­che Unter­stüt­zung beim Anschnal­len – ist das Team vorbereitet.

Die Fah­re­rin­nen und Fah­rer ken­nen „ihre“ Rou­ten und Gäs­te gut. Sie ach­ten auf kur­ze Wege, ange­neh­me Fahr­zei­ten und kla­re Kom­mu­ni­ka­ti­on. Klei­ne Ritua­le – ein freund­li­cher Gruß, ein kur­zer Aus­tausch vor dem Los­fah­ren – geben Struk­tur und erleich­tern den Über­gang vom Zuhau­se in die Tages­pfle­ge. Am Nach­mit­tag geht es dann eben­so zuver­läs­sig wie­der zurück: sicher ange­schnallt, umsich­tig gefah­ren und, wenn nötig, mit einer kur­zen Über­ga­be an Ange­hö­ri­ge oder Betreu­ungs­per­so­nen. So bleibt der gesam­te Tag von Ver­läss­lich­keit und Für­sor­ge geprägt.

War­um die­ser Dienst so wich­tig ist, zeigt unser neu­es Video: Wir haben den Fahr­dienst beglei­tet und mit Herrn Kör­ner gespro­chen. Im Inter­view berich­tet er aus ers­ter Hand, wie viel Pro­fes­sio­na­li­tät, Empa­thie und Orga­ni­sa­ti­on hin­ter dem täg­li­chen Shut­tle ste­cken – und wes­halb die siche­re, wür­de­vol­le Mobi­li­tät der Schlüs­sel ist, damit älte­re Men­schen am sozia­len Leben teil­ha­ben und die Ange­bo­te der Tages­pfle­ge nut­zen kön­nen. Die Tages­pfle­ge am Schwa­nen­teich des Pari­tä­ti­schen Emden set­zen damit ein kla­res Zei­chen: Mobi­li­tät im Alter ist mehr als nur Trans­port von A nach B. Sie bedeu­tet Teil­ha­be, Selbst­be­stim­mung und ein gutes Gefühl – vom ers­ten Moment an.


Redak­ti­on: Lese­r­ECHO Emden

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Heu­te: Ver­nis­sa­ge „Lieb­lings­bü­cher“ – Start um 15 Uhr im Müllerhaus

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Emden. Heu­te öff­net der Emder Kunst­ver­ein sei­ne neue Aus­stel­lung „Lieb­lings­bü­cher“ im Mül­ler­haus an der Johan­na Müh­le. Zur fei­er­li­chen Ver­nis­sa­ge um 15:00 Uhr sind alle Inter­es­sier­ten herz­lich eingeladen.

Die Schau ver­bin­det Lite­ra­tur und bil­den­de Kunst – von Figu­ren und Moti­ven aus Kin­der- und Jugend­bü­chern bis hin zu Hom­ma­gen an Autorin­nen und Autoren wie J.R.R. Tol­ki­en, Her­mann Hes­se, Otfried Preuß­ler, John Stein­beck, Theo­dor Storm, Don­na Leon, Goe­the und die Gebrü­der Grimm. Zu sehen sind Skulp­tu­ren aus Draht und Kera­mik, Col­la­gen, Pas­tell- und Ölma­le­rei, Bunt­stift­zeich­nun­gen sowie Radie­run­gen. Kurz: eine viel­sei­ti­ge Aus­stel­lung, die Geschich­ten in Bil­dern neu erzählt.

Als beson­de­res Plus ist heu­te auch die Bücher­tausch­bör­se geöff­net: Wer mag, bringt eige­ne Lieb­lings­bü­cher mit – zum Tau­schen, Mit­neh­men oder Stöbern.

Zusätz­lich läuft eine klei­ne Son­der­schau zu Ehren von Geb­hard Deck­na­tel (Jg. 1939). Der lang­jäh­ri­ge Künst­ler des Ver­eins zeigt ost­frie­si­sche Land­schaf­ten und mari­ti­me Moti­ve in Feder, Öl und Acryl. Bemer­kens­wert: Den Rein­erlös sei­ner ver­kauf­ten Wer­ke spen­det Deck­na­tel der Krebsforschung.

Ver­nis­sa­ge: heu­te, 15:00 Uhr, Mül­ler­haus an der Johan­na Müh­le
Lauf­zeit: 19. April bis 31. Mai
Öff­nungs­zei­ten: frei­tags, sams­tags und sonn­tags jeweils 14:00–18:00 Uhr
Ort: Mül­ler­haus, Johan­na Müh­le, Emden
Tipp: Früh da sein lohnt sich – erfah­rungs­ge­mäß ist die Eröff­nung gut besucht. Der Emder Kunst­ver­ein freut sich auf vie­le Gäs­te, leben­di­ge Gesprä­che und einen inspi­rie­ren­den Start in „Lieb­lings­bü­cher“.


Redak­ti­on: Lese­r­ECHO Emden

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